Triumph wendet sich nach mehr als einem Jahrzehnt von den charakteristischen runden Doppelscheinwerfern ab – gewagt, denn die Speed Triple ist eines der wichtigsten Pferde im Stall und ein echter Dauerbrenner.
Doch weitaus interessanter als die optischen Retuschen sind die technischen Änderungen: Das Entwicklungsteam der Triple-Schmiede aus Hinckley knöpfte sich Rahmen, Räder, Ergonomie und Fahrwerk intensiv vor, hauchte dem Motor mehr Leistung ein, ließ kaum einen Stein auf dem anderen.

Also Power der 1050 und Handling der 675 Street Triple in einem Paket? Zumindest geht die neue Speedy ganz klar in diese Richtung. Der Motor leistet ein paar PS mehr, das Motorrad selbst ist einige Kilo leichter geworden. Vor allem bei den ungefederten Massen konnte Hinckley Pfunde sparen.
Ein weiteres Highlight ist das ABS, dass nun endlich auch für die Speed Triple verfügbar sein wird. Und: Die Speedy ist selbst mit ABS kaum teurer als die Vorgängerin ohne die Stotterbremse.