Anfang des Jahres stellte Yamaha schon den kernsanierten Teenie-Renner YZF-R 125 vor, für 2020 ist jetzt das Schwestermodell MT-125 dran. Neben frischem Design setzt auch das Nakedbike künftig auf den Achtelliter-Einzylinder mit der variablen Ventilsteuerung VVA (wie die funktioniert, erklärt Tilman im Fahrbericht der YZF-R 125). Er gibt seine Kraft über eine Anti-Hopping-Kupplung ans Getriebe weiter, die ein schlingerndes Hinterrad bei zu harschem Einkuppeln verhindern soll.
Zudem feilte Yamaha an der Ergonomie. Die Fußrasten liegen etwas weiter vorn und der Lenker sitzt höher. Die Sitzbank ist nun einteilig und der Tank etwas kleiner.
Vorne protzen ein radial angeschlagener Bremssattel und eine 298-Millimeter-Scheibe, eine 41-Millimeter-USD-Gabel führt das Vorderrad. Hinten walzt die 125er auf einem 140 Zentimeter breiten Hinterreifen daher. Ein Deltabox-Rahmen soll für mehr Verwindungssteifigkeit sorgen, zusammen mit der neuen Aluminium-Schwinge ergibt sich ein drei Zentimeter kürzerer Radstand gegenüber dem Vorgängermodell.
Aus der Lampenmaske im MT-09-Style stechen LED-Scheinwerfer hervor und das Display setzt sich aus Flüssigkristallen zusammen. Wem das nicht an Info reicht, der kann sich in der MyRide-App Daten zu Schräglage, Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und gefahrener Strecke anzeigen lassen.
Die renovierte MT-125 steht passend zu Weihnachten ab Dezember 2019 in Weiß, Blau oder Schwarz für 4799 Euro zuzüglich Nebenkosten beim Händler.

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