Shampoonieren, Abspülen, Trocknen – das ist der klassische Dreischritt der Fahrzeugwäsche. Der funktioniert aber nur mit reichlich Wasser und an einem geeigneten Waschplatz. In den Ingolstädter Laboren brauen die S100-Chemiker eine wasserlose Alternative: „Motorrad-Schnellreiniger“ nen­nen sie den Inhalt der weißen Sprühflasche.
Die Trockenwäsche bietet sich eher für leichte Verschmutzungen an. Ist der Schmand ordentlich festgebacken, führt nichts an der guten alten Handwäsche vorbei. Bei Pollenstaub, Vogeldreck oder am Motorrad zerschellten Fliegen kann die Wüsten-Wäsche aber einiges ausrichten. Nach dem Aufsprühen warten wir etwa eine Minute ab, bei angetrockneten Fliegen empfiehlt S100 drei bis fünf Minuten. Bei der Einwirkzeit ist mehr aber nicht zwingend besser, denn der Reiniger muss beim Abwischen noch flüssig sein, damit er sich rückstandslos entfernen lässt. Deshalb sollte man am besten im Schatten waschen. Falls doch mal was antrocknet, legt man einfach ein paar Sprühstöße nach. Die Tenside kriechen unter die Schmutzpartikel und lösen sie von Lack oder Scheibe ab. Das ist wichtig, damit man beim Wegwischen nicht den Schmutz direkt über den Lack zieht und dabei Kratzer in die Farbschicht drückt. Dafür benutzt man idealerweise ein hochfloriges Mikrofasertuch. Das kann sowohl Feuchtigkeit als auch Sandkörner oder andere scharfkantige Bösewichte aufnehmen. Wer alles aus einer Hand will, findet bei S100 unter dem Namen „Das Tuch“ einen geeigneten Wischer. www.wackchem.com

Was?

Schnellreiniger für leichten Schmutz

Für wen?

Wasserscheue Fliegenfänger

Kostet?

14,99 Euro (Schnellreiniger); 8,99 Euro (Das Tuch)

Runter und rauf: Der Schnellreiniger entfernt den Fliegenfriedhof und hinterlässt eine glatte Pflegeschicht, an der Wasser abperlt
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