Mehr Durchzug für den Boxer: Mit 1254 Kubikzentimeter Hubraum und Maximalwerten von 136 PS und 143 Newtonmeter sollen BMW R 1250 GS und R 1250 RT noch souveräner touren. Größte Neuerung ist eine verschiebbare Einlass-Nockenwelle, die bei mittlerer Drehzahl auf ein Profil für größeren Ventilhub umschaltet.

Der „ShiftCam“ getaufte Trick kombiniert zahme Steuerzeiten für füllige, sanfte Gasannahme mit Durchsatz und Leistungsfreude. Zusätzlich sollen versetzt öffnende Einlassventile das Gemisch besser verwirbeln und damit mehr Leistung und Strecke aus dem Sprit holen. BMW verspricht eine Kraftstoffeinsparung von vier Prozent gegenüber dem Vorgängermodell. Auch Klang, Laufruhe und Lastwechsel sollen profitieren. Der Gesundheit des Boxers dienen Klopfsensoren, spritzölgekühlte Kolbenböden sowie eine überarbeitete Ölpumpe, die in jeder Lage Schmierstoff fördern soll.

Die GS kommt serienmäßig mit LED-Scheinwerfer sowie 6,5 Zoll großem TFT-Bildschirm samt zahlreicher „Connectivity“-Funktionen. Die RT bleibt den Runduhren treu und ergänzt sie um ein 5,7-Zoll-Display. Eine Berganfahrhilfe ist ab Werk an Bord, auch für die R 1250 RT ist das elektronische Fahrwerk „Dynamic ESA Next Generation“ samt Niveauausgleich nun als Sonderausstattung zu haben. Die Preisliste beginnt für die R 1250 GS bei 16150 Euro, die R 1250 RT startet bei 18000 Euro.

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