Sollte sich Darth Vader doch noch zum Kauf einer Yamaha MT-09 über­reden lassen – das hier wäre der pas­sende Helm dazu. Zumindest optisch. Denn der Caberg Ghost macht auf ganz böse, ein Knitterfreier für Jetpiloten und Straßenkämpfer. Beim Praxistest zeigen sich gute wie schlechte Eigenschaften. Zunächst einmal gefällt das komfortable Innenfutter, das sich zum Waschen entnehmen lässt. Außerdem klasse: Die kinderleichte Bedienung des Visiers, das Sichtfeld ist sehr ordentlich.
Caberg bietet zudem sechs Visierfarben (Tauschvisier ab 29,95 Euro) und Schaumstoffdichtungen für die verbaute Brille in den Dicken 18, 21 und 25 Millimeter an (je 7,20 Euro). Der Ghost lässt sich mit und ohne Kinnteil sowie mit und ohne Brillendichtung fahren. Der Ratschenverschluss funktioniert einwandfrei. Mit rund 1150 Gramm ist der Caberg sehr leicht, die Schale klein. Auf Unliebe stieß das hohe Geräuschniveau, wir beließen es deshalb bei Autobahnrichtgeschwindigkeit. Außerdem: Zwar dichten Brille und Wangenpolster gut ab, aber rund um den Mund wird es naturgemäß sehr zugig. Insgesamt bietet der Ghost ziemlich genau das, was man erwartet: Ein origineller Jethelm mit gut funk­tionieren­der Brille, aber ohne den Komfort eines Integralhelms. Germot ruft aktuell zwischen 279,99 und 299,99 Euro auf, Louis bietet die gezeigte mattschwarze Version für 249,99 Euro an. Ziemlich stramm, wie wir finden. www.caberg.it

Was? 

Wandelbarer Jethelm mit Maske

Für wen? 

Landstraßen-Poser vom Todesstern

Kostet? 

Ab 249,99 Euro

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