Gilt die Thruxton R schon als extrem agiles Retrobike, legt Triumph mit der neuen RS-Version noch eine Schüppe drauf.

Herzstück der Überarbeitung ist der aufgepumpte Motor, der in der Thruxton RS nun ganze acht PS mehr leistet als in der Thruxton R. Auch das Drehmoment wuchs, die Engländer geben saftige 112 Nm bereits bei 4850 Umdrehungen an – ganze 700 Touren früher als beim Vorgängermotor. Der Antrieb soll dank erleichterter Innereien, höherer Verdichtung und viel Feinarbeit deutlich quirliger ansprechen und dreht 500 Touren höher als bislang. Obendrein ist die RS insgesamt sechs Kilo leichter als die R.
Um die neu gewonnene Power besser kontrollieren zu können, spendieren die Briten M50-Monobloc-Bremszangen von Brembo, Metzeler Racetc RR-Reifen und werten das Fahrwerk mit einer hochwertigen BPF-Gabel von Showa sowie voll einstellbaren Öhlins-Federbeinen auf. Auch die Elektronik ist aufgewertet, die Fahrmodi wurden verfeinert.
Optisch ist die RS im dunklen Custom-Look gehalten, sie bekommt unter anderem pulverbeschichtete Motordeckel, schwarze Seitenverkleidungen und neue, schwarz eloxierte Räder. Serienmäßig ist außerdem ein Einzelsitz inkluisve Höcker. Die RS kommt in den Farben Jet Black sowie Matt Storm Grey/ Matt Silver Ice zu den Händlern, die Preise starten bei 15500 Euro zuzüglich Nebenkosten.

Technik
Motor: Zweizylinder-Viertakt-Reihe, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum: 1200 cm3
Leistung: 105 PS (77 kW) bei 7500 U/min
Drehmoment: 112 Nm bei 4250 U/min
Bereifung v/h: 120/70 ZR 17 / 160/60 ZR 17
Bremse v/h: 310-mm-Scheiben mit Vierkolben-Radialsätteln
/ 220-mm-Scheibe mit Einkolben-Schwimmsattel
Sitzhöhe: 810 mm
Tankinhalt: 14,5 l
Trockengewicht: 197 kg
Preis: 15500 Euro (zzgl. Nk.)
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