Sie ist saustark. Und sauschnell. Und Pa­pas Liebling: Wenn es schnell zum Grillen heim auf die Terrasse gehen soll, bleibt der Großgixxer einfach unschlagbar. Ob mit 190 PS auf der freien Bahn oder mit of­fenem Klapphelm durch Wälder und Felder – die GSX-R 1000 R beherrscht Martial Arts und Zen- Buddhismus. Neulich musste sie sogar als Sporttourer herhalten. Auf dem Weg zu einem Termin nach Trier ging es für sie fast 800 Kilometer über lange Fern- und feine Landstraßen. Auch mit Gepäck null Problem: Die Suzuki beugt Zeit und Raum, ohne den Fahrer mit übermäßiger Härte zu quälen. 5,5 Liter braucht unser bestes Stück im Schmoll- und Bummelmodus bis Tempo 150. Darüber wird es deftig. Und über 200 km/h reißen die kindskopfgroßen Einsaugschlünde alle Dämme ein. Überbordende Kraft, feinste Kontrolle und große Präzision sind der Lohn für den Intercity-Zuschlag. Dann ist es vorbei mit dem Sporttouren, die GSX- R 1000 R sehnt sich nach der Renne und fährt die Krallen aus. Und das folgt dann einzig und allein den Gesetzen der Thermodynamik.                      

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