Nach zwei kaputten Luftmatratzen in Folge schlägt Till sein Lager nur noch sehr ungern auf dem Boden auf. Doch es gibt Alternativen für die Campingtour.

Ich mag Campingausflüge. Aber entweder hat die Matratze ein Loch, ich liege auf einem Fels oder das Zelt steht unter Wasser. Feldbett heißt die Alternative. So entgeht man vorgenannter Unbill, hat Stauraum unterm Bett und eine Sitzgelegenheit gewonnen. Helinox war freundlich und schickte uns das Cot One Convertible Long.

360 Euro UVP für die 2,10 Meter lange Version (340 Euro für die 190-cm-Version) sind eine Ansage, online gibt’s deutlich günstigere Angebote. Eine Isomatte ist bei kalten Nächten übrigens weiterhin sinnvoll, ein Feldbett isoliert von unten kaum.

Ansonsten hat Helinox mit dem Cot One allerfeinstes Equipment auf die Beine gestellt. Die Materialien sind perfekt, die Alubeine schön eloxiert, die Liegefläche robust. Der Aufbau ist kinderleicht und eine Luftpumpe überflüssig. Die Konstruktion ist mit 2,8 Kilo vergleichsweise leicht. Gepackt ist das Cot 60 Zentimeter lang und misst 15 Zentimeter im Durchmesser.

Das aufgebaute Bett wirkt sehr stabil und ist bequem. Auf der Langversion finde ich auch mit 1,85 Meter und über 100 Kilo ein nettes Plätzchen. Die nutzbare Liegefläche misst 211 x 62 Zentimeter, belastbar bis 145 Kilo. Die Höhe der Liegefläche beträgt 17 Zentimeter, sie lässt sich mit optional erhältlichen Beinen auf rund 30 Zentimeter erhöhen.

Fazit: Wer auf dem Boden schlecht schläft, noch Stauraum auf dem Mopped hat und im Zelt auch mal sitzen möchte, sollte mal ein Feldbett ausprobieren – das edle Helinox markiert dabei die absolute Oberklasse.

Was? Edel-Feldbett

Für wen? Camper mit Stauraum und schwarzer American Expresss

Kostet: 360 Euro

 

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