Neue Saison, neues Glück: Nach den tollen Erfahrungen mit der Retro-Scrambler wollten wir diesmal unbedingt eine Ducati aus der Zukunft dauertesten. Ahoi, du süße SuperSport!

“Booaah, ne Panigale??” Nein, lieber Nachbar. Das hier ist tatsächlich besser als eine Panigale. Zumindest bei unserem Anforderungsprofil. Denn man kann die SuperSport für den Weg zur Arbeit, die lockere Tour, den Brötchenkauf, die große Reise und auch fürs Rennstreckentraining gebrauchen. Ein vielseitiger Sporttourer mit mehr Charakter als Tilda Swinton und Robert de Niro zusammen. Das gab’s lange nicht aus Italien. Dazu Koffer, hohe Stummel, Heizgriffe, verstellbare Cockpitscheibe – die SuperSport ist nur auf den ersten Blick radikal sportlich, hinter der traumhaften Fassade versteckt sich ein vorzüglicher Sporttourer.

7211 Kilometer hat die Duc auf dem Buckel, als es Anfang März in die Garage der NEWS-Kolchose rollt. Frank sattelt als Erster und hat gleich was zu meckern: Es gibt keinen Schalter für die Heizgriffe (269,70 Euro). Klärt sich schnell, nachdem wir die Betriebsanleitung studiert haben: Die Heizgriffe lassen sich über ein Menü per Daumendruck aktivieren. Eigentlich ganz einfach. Und schön warm sind die Heizgummis auch noch.

Nun wollen wir erstmal Meter sammeln und ein wenig Werkszubehör ausprobieren, wie etwa den optionalen Quickshifter. Der funktioniert rauf wie runter und macht beim zügigen Ballern tierisch Laune, ist eine echte Hilfe. Ganz rund läuft das mit dem Quickshiften noch nicht – wir üben fleißig. Der famose Schaltassistent kostet 220,63 Euro plus circa 45 Minuten Montage und Freischaltung im Steuergerät.

Und: Ein Satz Michelin Road 5 liegt bereit. Till will nach dem eintägigen Pressetest des Franzosengummis gerne weiter ins Detail gehen, Anfang Mai lassen wir die Pneus in unserer Lieblingswerkstatt aufziehen. Ihr seht: Supergirl wird bei uns keine ruhige Kugel schieben.

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