Blasenreichen Badespaß verspre­chen die Putzteufel von Van Mell mit ihrem Schaumsprühgerät. Einfach einen Liter Wasser in den Behälter füllen, ein beherzter Schuss Bike Shampoo hinterher, den Deckel zu­drehen und mit der Handpumpe auf Druck bringen. Ein breit gefächerter Strahl hüllt das Motorrad dann schnell ins weiße Bademäntelchen.
Es gilt die Faustregel: Je mehr Shampoo, desto dicker ist das Schaum­bild. Um die perfekte Balance aus Reinigungsleistung und Sparsamkeit zu finden, muss man etwas rumprobieren. Grundsätzlich gilt: Je dicker der Schaum, desto langsamer läuft er ab und desto mehr Zeit hat das Mittel einzuwirken.
Wenn es heiß ist, muss man den Schaum rechtzeitig mit reichlich Wasser runterspülen, damit nichts antrocknet und hässliche Flecken macht. Darum empfiehlt es sich im Schatten zu waschen.

Die Mischung macht’s: Je nach Shampoo-Menge wird der Schaum dicker oder dünner.

Nach getaner Arbeit entlässt ein Ventil vor dem Aufschrauben den Druck aus der Flasche. Dann kann man sie auseinandernehmen und sauber machen, damit sich keine Shampooreste in der Düse oder im Filter festsetzen. An unserer Dauer­test-Triumph leistete das Schaumbad auf Lackteilen gute Dienste. Der Schmodder an Motor und Felgen zeigte sich aber unbeeindruckt und verlangte nach dem Schrubber.

Was? 
Schaumkanone mit Handbetrieb

Für wen? 
Engagierte Bademeister

Kostet? 
27,95 Euro (ohne Shampoo)