Sind sie da? Oder nicht? „Ghost“-Protektoren bemerkt man erst, wenn es wirklich darauf ankommt.

„Trag doch mir zu Ehren mal eine anständige Hose“, raunzt meine Begleiterin. „Da sind ja noch nicht mal Protektoren drin.“ Und genau da geht die junge Dame fehl, denn ich habe meine alte Mopedjeans mit frischen Knie- Protektoren aufgemöbelt.

Der britische Hersteller D3O nennt seine neuen Gelenkschoner für Knie, Hüfte und Ellbogen „Ghost“. Treffend, denn sie sind tatsächlich kaum zu sehen. Der Trick: Das stoßdämpfende Material ist auf einen elastischen Kunstfaser- Träger aufgedruckt. Dank der Dreiecks-Struktur können sich die Teile flexibel um die Gelenke legen und sich bei Bewegungen anpassen. Selbst wenn es mal holprig im Sattel wird – wie etwa beim Hillclimbing auf Seite 98 – drückt nichts. Zudem sind die Protektoren gut durchlüftet.

Und die Sicherheit? Nunja, das Labor sagt „alles tutti“. Nach der gängigen Prüfnorm EN1621-1:2012 erfüllen die leichten Läppchen Schlagschutzlevel 1. Allerdings sollte die Buchse knackig sitzen, denn die Ghost verrutschen leichter als vorgeformte Schützer. Lebenserfahrung gibt es nach dem nächsten Malheur. Derzeit sind die Ghost-Protektoren ausschließlich für 25 Euro pro Stück über den Online-Shop von Richa zu bestellen.

www.richa.eu

 Was? 
Flexible Gelenkprotektoren

Für wen? 
Alle, die gerne weiche Knie haben

Kostet?
25 Euro pro Stück

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