Damit es nur im Zelt unterm Sternenhimmel knistert, haben wir euch eine Handvoll Tipps zusammengefasst, die euch das Leben zu Zweit auf dem Bock leichter machen.

Fahrwerk, Beladung und Reifen: Auf was sollte ich achten?

Denkt unbedingt an das zulässige Gesamtgewicht und passt, sofern möglich, euer Federbein auf die erhöhte Zuladung an. Kontrolliert vor dem Reisestart auch den Reifendruck, die Empfehlung des Herstellers solltet ihr auf keinen Fall unterschreiten. Bei der Beladung gehört schweres Gepäck wie gehabt nach vorne und unten – schweres Zeug verstaut ihr also besser im Tankrucksack, als im Topcase. Rechnet wegen der geänderten Lastenverteilung aber dennoch mit einem leichter abhebenden Vorderrad.

Tipps vor dem Fahrtantritt:

Sprecht zu Fahrtbeginn zunächst über den bevorstehenden Trip. Gibt es Wünsche zur Fahrweise oder gar Ängste? Übt in diesem Zuge auch das Auf- und Absteigen, checkt die Sitzposition eures Sozius und besprecht Handzeichen für unterwegs. Alternativ ist hier eine kurze Einführung in eine Gegensprechanlage sinnvoll. Die Hände des Beifahrers sollten entweder an den Haltegriffen halt finden oder fest umschlungen um den Bauch liegen. Der Sozius sollte beim Fahren den Verkehr beobachten und immer über die kurveninnere Schulter schauen. Wichtig ist eine synchrone Bewegung: Der Beifahrer legt sich mit in die Kurve! Die Füße bleiben permanent auf den Rasten, auch bei einem Ampelstopp. Und nicht vergessen: Fangt mit kleinen Etappen an und plant mehr Zeit ein, als ihr normalerweise für eine ähnliche Strecke benötigen würdet. So bleibt genügend Zeit für ausreichend viele Verschnaufpausen.

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