Über 500 Euro für einen Stiefel ausgeben? Im Falle des EVO Voltex von Daytona bleibt nach sechs Jahren Dauertest eigentlich nur eine Antwort: ja.

Dieser Premium-Rennstiefel ist zunächst einmal bombensicher. Zwei Bodenproben – eine davon bei 140 Sachen – haben sie nicht nur äußerlich weitest­gehend unbeschadet überstanden, auch die eingepackten Füße haben überhaupt nichts abbekommen. Im Gegensatz zum Ellbogen und Hüfte, selbst die Kombi hatte sich aufgelöst. Die enorme Standfestigkeit liegt zum einen an der verwindungsfesten Polyamid-Hartschale des entnehmbaren Innenschuhs. Zum anderen an den vielen Verstärkungen, der Stahlenlage in der Sohle und dem massiven Material des Rindleder- Außenschuhs. Das Sicherheitsniveau ist aktuell ziemlich konkurrenzlos, was ihn auf dem Rundkurs zur allerersten Wahl macht.

Auch wer nicht hinfällt, wird glücklich: Die Verarbeitung ist bombas­tisch, nach einer kurzen Putzaktion mit Lederreiniger und dem Einbau neuer Titan-Zehenschleifer (19,95 Euro) sind die Boots einsatzbereit für die nächsten sechs Jahre. Hinzu kommt der sehr gute Tragekomfort, der Stiefel bietet Platz und genug Bewe­gungsfrei­heit. Zudem ist der EVO Voltex für 80 Euro extra als „GTX“ mit Klima­mem­bran erhältlich und taugt dann auch für Regenfahrten. Kurz: Der EVO Voltex ist mein bestes Stück.

www.daytona.de

 Was? 
Ultimativer Rennstiefel

Für wen? 
Racer mit viel Kleingeld

Kostet?
519,95 Euro (599,95 Euro mit Membran)

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