Shoeis selbsttönendes Transitions- Visier ist bekanntlich eine feine Sache. Am Hornet ADV allerdings mit Nebenwirkungen.

Vorweg: Das mit dem Selbsttönen funktioniert wirklich grandios. Bei praller Sonne rutscht der Farbton des Visiers von vollkommen farblos zu fast nachtschwarz. Oder irgendwo dazwischen, wenn es nicht ganz so hell ist, so wie etwa auf Seite 26 beim KTM-Fahrbericht. Unter optimalen Bedingungen verspricht Hersteller Transitions den vollen Farbwechsel in rund 40 Sekunden. Geht wirklich sehr flott, lediglich an der Tunneleinfahrt kann es finster werden. Haben wir hier also das perfekte, pinlockvorgerüstete Reisevisier? Im Prinzip ja. Am Hornet entwickelt die Chemie allerdings ein paar Eigenheiten.

Durch den Schatten des Schirms verdunkelt sich aus Fahrersicht die Straße deutlich stärker als der Himmel, sinnvoll wäre andersherum. Und wer an der Ampel das Visier hochklappt, hat beim Losfahren rätselhafte dunkle Stellen im Sichtfeld. Doch keine Angst, mit den Augen ist alles in Ordnung. Hier haben sich nur die Lüftungsöffnungen des Schirms verewigt. Zum Glück rein vorübergehend.

www.shoei-europe.com/de

Was?
Selbsttönendes Luxusvisier

Für Wen?
High-End-Reiseenduristen

Kostet?
ab 199 Euro

Teilen: