Rückendeckung: Ortema ORTHO-MAX Vest Protektorweste

Die ärmellose Weste mit integriertem ORTHO-MAX Rückenprotektor hat mich durch die letzte Saison begleitet. Schon bei der ersten Anprobe spürt man das Know-How der Orthopädie-Spezialisten aus ihrer langjährigen Schutz-Entwicklungen für Rad-, Motor- und Wintersportler: Die Weste sitzt wie angegossen, das elastische Gewebe und der höhenverstellbare Nierengurt bieten viel Bewegungsfreiheit. Herzstück ist der Rückenprotektor der Schutzklasse 2 nach CE-EN 1621-2, bei der kein Schlagwert über zwölf Kilonewton liegen darf. Laut Ortema liegen die Werte sogar unter 5,5 kN, was exzelllente Dämpfung verspricht. Sein „viscoelastischer Memory-Schaum“ wird durch Körperwärme flexibel und schmiegt sich gut an den Rücken. Mit 274 Gramm ist er im Klassenvergleich besonders leicht. Viele Perforationslöcher und der luftige Mesh-Stoff konnten in diesem Rekord-Sommer mit toller Atmungsaktivität punkten. Das größte Kompliment ist wohl, dass ich die Protektorweste bei der Rast öfters vergessen habe und mit ihr an der Kaffeetafel saß. Weitere Details: Mittig über der Wirbelsäule verläuft ein stabiler Durchdringungsschutz, seitlich ist ein dünner Rippenschutz fest vernäht, den Brustschutz aus viskoelastischem Schaum kann man herausnehmen. Zwischen S bis XXXL werden auch kräftige Kerls fündig. Die 229 Euro sind gut investiert: Selten habe ich flächendeckenden Rückenschutz als so angenehm empfunden. Derselbe Rückenprotektor steckt auch im spartanischen „Dynamik“ ohne Weste (ab 139 Euro), die üppigere Ortho-Max Jacket mit Rundumschutz kostet 289 Euro. www.ortema.de

Was? 

Ortema Protektorweste

Für wen? 

Asphaltpiloten, die auf „Nummer Sicher“ gehen

Kostet? 

229 Euro

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