IVM, Biker Union, BVDM und die Initiative Schräglagenfreiheit als Interessen-Vertreter der deutschen Motorrad-Szene waren am 21. Juli zu Gast bei Bundesverkehrsminister Scheuer. Das Meeting war eine Reaktion auf die landesweiten Lärm-Demos der letzten Wochen, die sich gegen den Wunsch des Bundesrates nach Streckensperrungen für Motorräder aus Lärmschutzgründen richteten. Ergebnis der Gespräche: Auch das Ministerium erkennt die Vorteile eines motorisierten Zweirads wie geringer Platzbedarf und „Corona-sichere Verkehrsteilnahme“ und möchte Sperrungen vermeiden. In betroffenen Regionen soll zwischen Motorradfahrern und Anwohnern ein „Interessenausgleich gemäß regionaler Gegebenheiten“ gefunden werden und mittels Dialog sollen Maßnahmen „unterhalb von Streckensperrungen“ entwickelt werden, um Motorradlärm zu reduzieren.

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