Panamericana Teil 19: Stop4pride

Ende Juni wehen rund um die Plaza in Santa Fe Regenbogenflaggen. Eine halbe Stunde lang zieht die Pride-Parade durch das Städtchen. Voran zwei Polizisten auf Motorrädern. Viele bunt geschmückte Pick-Ups, an denen Firmen und Behörden mit dem „Pride“-Schriftzug ihre Sympathie für Schwule und Lesben bekunden. Auf den Pritschen Männer in Frauenkleidern, manche auch nur in Shorts und mit Federboa und Mädels mit Bürstenhaarschnitt. Andere tanzen zu Fuß durch die Stadt, am Straßenrand wird applaudiert, auch hier sind viele kostümiert.

In den USA ist das nichts Besonderes. Zwischen San Francisco und Provincetown auf Cape Cod gibt es viele öffentliche Bekenntnisse zur Homosexualität.

Mitten in der Parade fahren ein halbes Dutzend Bikes. Aber keine Harleys, sondern japanische Supersportler. Und zwar mit Frauen am Lenker. Einige haben ihre Freundinnen hinten drauf. Natürlich ohne Helm, dafür mit bunten Perlenketten. Und auch die Enduro aus Übersee bekommt eine umgehängt.

von Hans-Jürgen Weigt

Die Reiseroute I: bis zur Winterpause

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