Immer wieder rollen dilettantisch improvisierte Motorradtransporte über die Autobahn. Geliehener Universal-Anhänger, Gurte aus dem Baumarkt und wenig Ahnung beim Verzurren beschäftigen im besten Fall die Polizei und im schlimmsten Fall die Schadensabteilung der Versicherung. Denn nicht jeder Gurt hält, was er auf seiner Banderole verspricht.

MOTORRAD NEWS kam bei zwei über Amazon bestellten Gurtschlingen mit zweifelhafter EN 12195-2-Etikettierung zu erschreckenden Ergebnissen: Ein Produkt müsste nach EN 12195-2 mindestens einer Zugkraft von 2000 daN standhalten. Doch bereits bei 364 daN reißt der Gurt an der Nahtstelle. Ein zweiter Gurt fällt ebenfalls durch. Er reißt bei 1597 daN, ebenfalls an der Naht – also weit vor Erreichen der vorgeschriebenen 2000-daN-Grenze.

Um welche Produkte es sich handelt und wie man vernünftige Gurte identifizieren kann, lest ihr in der MOTORRAD NEWS 11/2019.

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