Anfang des Jahres ist in Belgiens Hauptstadt Brüssel eine neue Umweltzone in Kraft getreten. Wer in die Metropole oder ihre 16 Gemeinden will, braucht eine Plakette, die ihm ein sauberes Fahrzeug bescheinigt. Ein sofortiges Fahrverbot betrifft in diesem Jahr bereits die Euro-0- und Euro-1-Diesel-Fahrzeuge. Bis 2025 verschärfen sich die Regeln weiter bis nur noch Euro-6-Diesel und Euro-3- bis Euro-6-Benziner erlaubt sind.

Betroffen sind vor allem: Pkw, Lkw und Busse. Anders als in Paris sind Motorräder von der Regelung bisher nicht betroffen. Auch Wohnmobile, Lastwagen über 3,5 Tonnen für den Güterverkehr sowie Einsatzfahrzeuge fallen ebenfalls nicht unter die Regelung.

Kosten

Zum Befahren der Umweltzone muss das Fahrzeug in einer Datenbank registriert sein. Die Kosten der Eintragung inklusive Plakette hängen von der Brennstoffart, der Euro-Klasse und der Gültigkeitsdauer ab.

Wer muss sich registrieren?

In der Datenbank müssen sich ab sofort alle Belgier registrieren, die nach Brüssel fahren wollen, im Ausland zugelassene Fahrzeuge erst ab Sommer diesen Jahres. Zweiradfahrer können erst einmal aufatmen: Motorräder, Dreiräder und Quads brauchen bisher keinen Feinstaub-Nachweis.

Strafen

60 Kameras überwachen die Umweltzone. Das Befahren der Umweltzone ohne gültige Registrierung wird mit einem Bußgeld bis zu 350 Euro geahndet.

Weitere Infos unter: lez-belgium.be