Aufsehenerregend ist kein Ausdruck: Die brandneue MV Agusta Rush ist ein Motorrad, dass wir so noch nicht gesehen haben. Das Schmuckstück vom Lago di Varese basiert zwar auf der Brutale 1000 RR. Aber abgesehen vom Rundscheinwerfer (übrigens mit Kurvenlicht) ist hier nichts so, wie wir es von einem Naked Bike erwarten. Selbst die Räder sind nicht von dieser Welt: Vorne dreht sich ein Speichenrad, hinten eine Schmiedeflege mit Carbon-Abdeckung. Das Heck ist spektakulär gezeichnet, die Titanauspuffanlage handgefertigt, es gibt haufenweise Carbon und Fräs-Alu, gelenkt wird mit Stummeln.

212 PS mit Renn-Auspuff und entsprechendem Mapping sollen anliegen. Im Serientrimm soll die MV Agusta Rush 1000 immer noch 208 PS bei 13000 Touren leisten. Der Vierzylinder aus der Brutale 1000 RR verfügt unter anderem über Titanpleuel und sitzt auch hier in einem Stahlrohrrahmen. Das Paket soll laut MV Agusta 186 Kilo trocken wiegen, mit dem Rennauspuuf verliert die 1000er noch einmal zwei Kilo Gewicht.

Natürlich bekommt die MV Agusta edelste Komponenten mit auf den Weg: Die Federelemente gehören zum Besten, was Öhlins derzeit liefern kann – natürlich mit elektronsicher Unterstützung und per Knopfdruck einstellbar. Den Umkherschub bewerkstelligen die legendären Stylema-Bremssättel von Brembo. Das ABS ist ein 9+ von Bosch, dazu gibt’s umfangreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme wie eine achtstufige Traktionskontrolle oder den Quickshifter samt Blipper. Modernste Connectivity ist ebenfalls an Bord. Gesteuert wird das GAnze über ein Fünf-Zoll-TFT-Display

Preise hat MV Agusta für die Rush 1000 noch nicht bekannt gegeben. Die Produktion soll in den nächsten Monaten anlaufen – wir freuen uns schon auf die erste Probefahrt!

 

 

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