Als die Götter Naturschönheiten verteilten, drängelte sich Arizona in die erste Reihe. Der Grand-Canyon-Bundesstaat bietet nämlich viel mehr als nur das größte Erdloch der Welt. Mehr Easy-Rider-Traum kann man auf dem Motorrad kaum erleben – Wilder Westen inklusive.

Ein flammendes Inferno. Von Ocker über Rosa bis ins finsterste Purpur strahlen die Sandsteine rund um Sedona im Abendlicht. Rot im Delirium: RAL listet 33 verschiedene Rottöne, die Seite blog. schlendera.de/farbnamen bringt es auf sage und scheibe 285 verschiedene Namen für Rottöne – vom herbstlichen Ahornrot über Bonbonrosa und heißem Magma bis hin zur Zornesröte. Und hier, am Rande des Colorado-Plateaus, glühen alle auf einmal, während der untergehende Feuerball nochmal alles gibt und Ufo-Jünger genauso in den Bann zieht wie sehnige Höhenwanderer oder Senioren bei der allabendlichen Wassergymnastik.

50 Kilometer südlich von Flagstaff zieht das als Künstlerkolonie und New-Age-Zentrum bekannte 12 000-Einwohner-Städtchen jährlich bis zu drei Millionen Besucher in seinen Bann. Und wenn die Sonne hinter dem Mogollon Rims abgetaucht ist, füllen sich die Bars und Restaurants der kleinen Innenstadt am Rande des Oak Creek Canyons.

Auch wir suchen erstmal was für die Kehlen. Fast 50 Grad im Schatten auf dem Ritt durch die Sonora machten unserer Honda CTX 700 zwar nicht die Bohne aus. Aber jedes freiliegende Fleisch- oder Hautstück verwandelte sich auf der Interstate 10 in ein Stück Kasseler. Ein, zwei Liter Wasser versickerten bei jedem dringend notwendigen 100-Kilometer-Stopp spurlos im Kreislauf. Besserung gab es erst ab Phoenix, als die Sonne den Heizstrahler runterregelte. Aber der Farbenrausch knapp 200 Kilometer weiter nördlich entschädigt für Verbrennungen zweiten Grades.

Weites Land: Das Grenzgebiet von Arizona und Utah erfüllt Wildwest-Sehnsüchte

„Willkommen in Sedona, Arizona. Der schönste Ort auf Erden“, heißt es mit breiter Brust in der Tourismuswerbung. Die gleich einschränkt „In vielerlei Hinsicht“. Die Gründe für das Zurückrudern sehen wir gleich am nächs­ten Morgen, als wir über den Highway 89 südwärts in Richtung Red Rock State Park abbiegen. Die Abendsonne hatte gestern noch einen gnädigen Schleier über die uniformen Businessblocks gelegt. Zwar mildern die Zackenfelsen im Hintergrund die typischen US- Bausünden, aber wer von dem 1902 gegründeten Örtchen ein Rothenburg ob der Tauber erwartet, bläht erstmal die Backen.

Dafür begegnet uns Kathy, die mit ihren zwei Plastiktaschen voller Einkäufe per Anhalter nach Hause will. Knappe 50, mit lockiger grauer Mähne und buntem Hippie-Hemd, bietet sie uns gleich ihre Dienste als Touristenführerin an. Nur 100 Dollar pro Person, macht sie uns ihr Angebot. Als wir dan­kend abwinken, schiebt sie ihre Talente als Yoga- und Meditationslehrerin hinterher. Solche Kurse finden in Sedona an jeder Ecke statt. Tatsächlich fühlen viele Menschen etwas Mystisches rund um das Städtchen, das sich nicht nur mit dem Abendlicht im Frequenzbereich von 600 Nanometern erklären lässt.

Eine Handvoll Serpentinen führen hinauf zum Sedona Airport, der charmant auf einem Tafelberg liegt. Unter uns breitet sich entlang der Hauptstraße über mehrere Kilometer das Städtchen aus, jede Menge Motels strecken ihre Swimming-Pools in die Sonne. Wir entscheiden uns für den kurvenreichen Aufstieg zum Red Rock State Park. Es ist später Nachmittag, und der Feuerball tunkt die Bergzacken um uns wieder ins Irrlicht. Doch der Park ist für Wanderer reserviert, und wir stellen das Vorderrad wieder in Gegenrichtung.

Esoteriker und Millionen Touristen: Sedona kann mehr als Erdstrahlen

Am nächsten Morgen kommt das Badetuch in den Rucksack. Wenige Kilometer hat der Oak Creek feinste Badebuchten in den weichen Stein gewaschen, die nun für eine Handvoll Dollar Eintritt als Slide Rock State Park Wasserratten aus aller Welt anlocken. Mehrere Naturrutschen ermöglichen kinderfreundliches Wildwasser- Feeling, und weil der Oak Creek alles andere als Badewannentemperatur hat, ist das Plant­schen unter der heißen Sonne Arizonas nichts für Warmduscher.

Wir ziehen weiter. Die 50 Kilometer bis nach Flagstaff haben es in sich. Schnell erklimmt die Honda im dauernden Wechselschritt das 2000 Meter hohe Colorado-Plateau. Jede Menge Kurven und weite Serpentinen fordern die Reifenflanken, die CTX kann ihr Fliegengewicht und das moderne Fahrwerk glänzend ausspielen.

Hauptanziehungspunkt von Flagstaff aus ist natürlich der etwas über eine Stunde entfernte Grand Canyon. Die Anfahrt führt gefühlte Ewigkeiten durch Nadelwälder, wo sich Elche und Bären gute Nacht sagen. Das große Erdloch selbst ist eine echte Monstrosität im US-Stil, in Europa würden ganze Staaten in ihm verschwinden. 400 Kilometer lang, sechs bis 30 Kilometer breit und 1800 Meter tief sind die beeindruckenden technischen Daten.

Die ruft man immer wieder ab, wenn man mit offenem Mund vor diesem Riesenotter steht und sich dann wieder in den Bus quetscht, der die verschiedenen Aussichtspunkte im Nationalpark abfährt. Früher konnte man noch selbst lenken, aber die Besucher nahmen überhand. Nun ist der ehrwürdige Großcanyon ein Natur-Disneyland mit ausgefuchster Infrastruktur. Wahrscheinlich ist es noch ein einmaliges Erlebnis, bis zum Colorado runterzusteigen. Aber wir haben schließlich Helme unterm Arm – und demnach was Besseres vor.

Ernüchtert drehen wir am Quirl. Arizona kann schließlich viel mehr als überlaufen. Knappe zweieinhalb Stunden trennen uns vom Monument Valley, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Auch an diesem Wunder hat die Professionalisierung gesiegt, die Navajo Nation baute direkt am Rand des Tals das spektakuläre „The View“-Hotel mit Tafelberg-Blick, das seinen Namen wirklich zu Recht trägt. Allerdings sind die Zimmer nicht günstig und auf Jahre ausgebucht, und da man nicht mehr wie vor 30 Jahren einfach unterm freien Himmel übernachten kann, müssen wir unser Programm in der einzigartigen Wildwest-Kulisse kürzer fassen.

Wenn man weiß, dass die bis 300 Meter hohen Monolithen im Monument Valley aus Sandstein bestehen, ahnt man, was die Honda erwartet: Der Feldweg durchs Tal der Monumente wird kurz nach der Abfahrt sehr, sehr sandig. Es ist zwar gewaltig, zwischen den roten Tafelbergen mit einem Dreh rechts eine Staubfontäne aufziehen zu lassen – aber auch ermüdend. Denn obwohl uns die CTX bisher jede Eskapade verziehen hat, übersteigen Offroadetappen in Sachen Bodenfreiheit und Bereifung ihre Möglichkeiten.

Am Ende aller Freiheit: Wer den Grand Canyon besichigen will, muss vom Motorrad in den Bus umsteigen

Mit einem wehmütigen Blick in die Spiegel nehmen wir Abschied. Immerhin begleiten uns die Tafelberge noch eine ganze Weile entlang des Highway 163, während wir mit dem endlosen stahlblauen Himmel über uns durch die Einsamkeit cruisen. Denn kurz hinter den Hotspots verlaufen sich die Touristenscharen, und als wir im 20 Meilen entfernten Wüstenkaff Mexican Hat unser Zimmer beziehen, sind wir fast die einzigen Gäste auf weiter Flur.

Es ist bezaubernd minimalistisch: Eine Tanke dient der Grundversorgung mit Fertigfutter, Chips und Bier, drei Motels kümmern sich um Reisende, auf einem Schwenkgrill brutzeln im einzigen Restaurant Steaks, wäh­rend auf der Hauptstraße hin und wieder ein Dodge Ram mit Pferdeanhänger durch die Nacht aus schwarzem Samt röhrt. Die Sterne funkeln tausendfach, über uns das Band der Milchstraße, zwei Dutzend Meter tiefer glu­ckert der San Juan River durch die Steinwüste in Richtung Lake Powell. Hier ist nichts. Und eigentlich will ich nie wieder weg.

Besser als jeder heiße Stein: Auf dem Schwenkgrill flambiert das Abendsteak

Begeisternd: In der Ghost Town von Jerome stapeln sich Schrott, Kitsch und Antiquitäten

Aber am nächsten Morgen kommt wieder diese Unruhe auf. Schnell sind die Habseligkeiten auf der Honda verzurrt, und über den Highway 191 passieren wir zwei Stunden lang das staubtrockene Navajo-Reservat, wo in Chinle das nächste Wunder auf uns wartet. Das Canyon de Chelly Monument misst mit 340 Quadratkilometern nur einen Bruchteil seines großspurigen Vetters im Westen, ist aber eigentlich genauso sehenswert. Tief im Tal siedelten seit 4500 Jahren Indianerstämme, Pueblos der Anasazi sind noch heute Hauptsehenswürdigkeiten in der Felsenschlucht.

Ein Unwetter zieht auf, Blitze zucken und Regen prasselt die ganze Nacht. Abendunterhaltung in Form eines Feierabendbiers gibt es nicht, im gesamten Reservat hat die Navajo- Selbstverwaltung den Alkoholverkauf verboten. Trotzdem lungern am Einkaufszentrum eine Handvoll Jungs mit Flaschen in der Hand herum, voll wie die Strandhaubitzen.

Am Morgen zwingen uns knietiefe Pfützen in die Regensachen. Es sind zwar nur hundert Meilen bis zum Petrified Forest National Park, aber wer weiß, was uns an Regenschauern noch erwartet. Unter dem nun stahlgrauen Himmel wirkt Chinle noch trostloser, das kommunale Zentrum sieht genauso wenig nach Wohlstand aus wie die benachbarte Schule. Reichtümer scheint der Tourismus nicht in die Kassen der Selbstverwaltung gespült zu haben.

Die ersten Budweiser-Reklamen weiter südwärts zeigen uns, dass wir das Reservat verlassen haben. Und mit dem kommenden Wunder wartet gleich ein weiterer Höhepunkt un­serer Reise. Zusammen mit der Painted Desert genießt der versteinerte Wald seit 1962 den Schutz als Nationalpark. Es ist aus Naturschutzgründen strengstens verboten, Mineralien zu sammeln – ist auch nicht nötig, die werden ein paar Meter außerhalb gleich tonnenweise verhökert.

Eine grenzenlose Ebene öffnet sich vor der Honda, Felsen schillern in allen Regenbogenfarben, wenige Büsche sprießen zwischen den Steinkaskaden. Das Ende der Painted Desert verschwimmt irgendwo mit dem Horizont. Besonders nach den spärlichen Regenfällen wechselt die Einöde ins Spektakuläre, wenn aus dem blanken Nichts plötzlich Blümchen sprießen und das Buschwerk mit zartem Grün zwischen dem bunten Geröll leuchtet.

Viele Stichstraßen führen zu eindrucksvollen Aussichtspunkten. Der Park wird ständig erweitert, die Bundesbehörden kaufen benachbarte Farmen auf, um diese grandiose Einzigartigkeit zu bewahren. Bald entdecken wir die ersten Petroglyphen, die im Crystal Forest zu Tausenden den Boden übersäen. Überall sieht man regenbogenfarbene Baumstämme, die vor schwer vorstellbaren 215 Millionen Jahren im Schwemmland von Schlick und Schlamm konserviert wurden und schließlich versteinerten.

Plötzlich neigt sich der Tag dem Ende zu. Über die Interstate 40 nähern wir uns wieder Flagstaff, wo sich der Kreis schließt. Schnell werfen wir noch einen Blick in den Meteor Crater, der mit einem Durchmesser von 1200 und einer Tiefe von 800 Metern den Astronauten der Apollo-Missionen als Trainingslager diente. Ein riesiges Eisenstück aus dem Weltraum mit 50 Metern Durchmesser und einem Gewicht 300 000 Tonnen wirbelte vor 50 000 Jahren so viel Staub auf, dass wohl im Umkreis von 20 Kilometern jedes Leben erlosch. Aber da gab es zum Glück noch keine Menschen auf diesem Kontinent.

Und es hat Bumm gemacht: Vor 50 000 Jahren schuf ein Eisenhaufen aus dem Weltall am Meteor Crater ein tolles Testgelände für Astronauten

Jetzt aber hurtig: Wenn die 100 Wagons der Santa-Fe-Railroad durchrattern, kann man den Helm für eine ganze Weile absetzen

Und auch Flagstaff nicht. Das ist 70 Kilometer weg, zählt als Großraum 120 000 Einwohner und ist das touristische Zentrum in Nordarizona. Von hier sind eigentlich alle Spektakel dieses reich beschenkten Bundesstaats in Tagestouren zu erreichen. Ein Grund, warum Uli und Birgit Hauck hier vor einem Jahr die Eagle-Riders-Vertretung übernahmen und seitdem Harleys aller Größen an die wach­sende Kundschaft vermieten.

Interstate 40 und die bis zu 100 Waggons langen Züge der Santa-Fe-Eisenbahn rütteln uns in den Schlaf. Morgen steht noch ein Spaziergang in den Walnut Canyon auf dem Programm, ein uralter Siedlungsraum mit verschiedenen Klimazonen in direkter Nach­barschaft zu Flagstaff. In der Abenddämmerung fahren wir dann am Vulkankegel des Sunset Craters vorbei hinunter zum Wupatki Monument. Diese Siedlung der Anasazi war laut Forschung im zwölften Jahrhundert das größte Bauwerk auf dem nordamerikanischen Kontinent.

Das Empire State Building der präkolumbischen Kultur strahlt noch heute etwas Großes, Erhabenes aus. In seinen Rot- und Ockertönen scheint es mit der Welt um sich zu verschmelzen, während sich dahinter der Blick über eine bunt gespren­kelte Wüste bis zu den ersten Tafelbergen öffnet, eine Endlosigkeit, vielleicht hundert Kilometer breit, vielleicht noch mehr.

Endlos zieht sich das vom Herbstregen aufgeschossene Büffelgras bis zum Horizont. Es ist still. Mit großen Augen schauen wir in diese enorme Weite. Ein Ort zum Staunen und zum Niederknien, ein Ort, in der die Mensch­heit nur eine Fußnote in etwas viel Größerem ist, während die Jahrmillionen vorbeiziehen und die Sonne jeden Abend ihre Sinfonie in 285 namentlich bekannten Rottönen in den Himmel schreibt.

Bei Immobilien zählt nur die Lage: Pueblos der Anasazi im Canyon de Chile

Reise-Info

Allgemeines:  „Grand Canyon State“ ist der Kosename Arizonas. Und das zeigt, wie stolz man im sechstgrößten Bundesstaat der USA auf dieses Naturwunder ist. Dabei knubbeln sich die spektakulären Landschaften an jeder Ecke. Ursache dafür ist die geografische Zweiteilung: Während den Süden die eher flache Sonora-Wüste mit der 1,5-Millionen-Haupstadt Phoenix das Land prägt, dominiert im Norden das Colorado-Plateau mit seinen zahllosen Canyons. Neben dem großen Erdloch locken durch die geografische und geschichtliche Einzigartigkeit viele weitere nationale Monumente wie der Saguaro Park, Montezuma Castle, Walnut Canyon, Meteor Crater, Canyon de Chelly, Petrified Forest, Painted Desert und, besonders großartig, Monument Valley, Sunset Crater und Wupatki. Mit 295 000 Quadratkilometern ist Arizona etwa so groß wie Italien, auf der Fläche verteilen sich aber nur 6,4 Millionen Einwohner, die sich zudem noch gerne in den großen Städten knubbeln. Tourismus ist eine wichtiger Wirtschaftszweig, alleine 4,5 Millionen besuchen jedes Jahr den Grand Canyon.

Anreise: Die meisten Flugverbindungen gibt es nach Los Angeles, von dort sind es rund 750 Kilometer bis Flagstaff und rund 800 nach Sedona. Wer hauptsächlich nach Arizona will, fliegt am besten nach Las Vegas, von dort sind es noch 400 Kilometer bis Flagstaff – für US-Verhältnisse ein Katzensprung.

Papiere/Einreise: Touristen brauchen einen maschinenlesbaren Pass und ein rechtzeitig unter www.esta.us/deutsch ausgefülltes Einreiseformular. Bei der „Immigration“ folgt die erkennungsdienstliche Erfassung mit Foto und Fingerabdrücken. Eine Auslandskrankenversicherung ist Pflicht, der nationale Führerschein reicht, eine internationale Lizenz zum Fahren kann aber nie schaden.

Motorräder: Für den Urlaub ist der Transport des Motorrads über den Atlantik nur in Ausnahmefällen eine gute Idee. Mietmotorräder gibt es vor allem von Eaglerider, Stationen finden sich in Los Angeles oder Las Vegas. In Flagstaff und Sedona haben die deutschen Auswanderer Uli und Birgit Hauck vor einem Jahr die Eaglerider-Vertretung übernommen, in ihrem Fuhrpark finden sich gut 30 Harleys, www.route66rider.com. Uli hat auch noch ein deutsches Handy mit der Durchwahl 0175/1282581.

Klima & Reisezeit: Juli und August sind sehr heiß – und sehr voll, Frühling und Herbst dagegen perfekt. Wer im Winter in den Norden reist, sollte Skier im Gepäck haben.

Organisierte Reisen: Das Wunderland Arizona zählt zum Angebot fast aller Reiseveranstalter mit US-Kompetenz, beispielsweise hat das rm-Reiseteam mit den Touren „Südwesten“, „Südwesten klassisch“, „Best of the West“ und der „Canyon-Tour“ gleich vier Reisen in die Traumlandschaften im Programm, www.rm-motorradreisen.de.

Literatur & Internet: Gunhild Hexamer: Arizona erleben – 33 Geschichten aus dem Land des Grand Canyon, 9,90 Euro; Manfred Braunger: DuMont Reisehandbuch USA – der Südwesten, 24,99 Euro; Karl Teuschl: Marco Polo Reiseführer USA Südwest, 11,99 Euro. Im Netz gibt es zahllose Seiten, empfehlenswert sind etwa www.arizonareise.de, www.arizonaguide.com , www.arizona-reiseinfos.de oder www.arizonadiscover.de