Orina vermarktet seinen „Glen“ als Multi-Sporthandschuh. NEWS hat das Leichtgewicht auf dem Motorrad ausprobiert.

Anfang Mai, die Sonne brutzelt und ich will eine kleine Runde durch die Stadt choppern. Werfe ich mich jetzt in den Ledereinteiler? Nö, ein Hoody mit Protektoren, Kevlarjeans und ein Jethelm müssen reichen, schneller als 50 fahre ich heute wohl kaum. Da passt der Orina Glen gut. Der Handschuh ist laut Orina nicht explizit fürs Motorrad gedacht, auch wenn er ein entsprechendes Prüfsymbol mit Schutzlevel 1 auf dem Waschzettel trägt.

Glen soll ein luftig-lockerer Begleiter für Roller, Quad oder Fahrrad sein, er bringt als minimalen Schutz einen leichten Knöchelprotektor und ein Kunstleder namens NUCO an der Innenhand mit. Dort finden sich auch dick auftragende Gel-Polster, die nur zwei Optio­nen lassen: Man mag sie oder nicht. Denn die Griffergonomie ändert sich durch die wulstige Innen­hand spürbar. Ausprobieren – mir hat’s nach kurzer Gewöhnung gefallen. Genau wie die Touchscreen-Eignung der Zeigefingerspitzen.

Auf dem Handrücken hat Orina ein wind- und wasserabweisendes Stretch-Material verarbeitet, das an Neopren erinnert. Und an der Stulpe ist es tatsächlich Neopren. So macht das Reinschlüpfen Spaß, der Handschuh trägt sich leicht und unauffällig. Den elastischen Glen gibt’s von Größe S bis 3XL, er kostet 44,90 Euro.

www.orina.de

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