Meisterschule: Büse Silverstone Pro

von Jonathan Roedel

Es ist eine Ehre. Und eine Herausforderung: Die frischgebackene Supersport-300-Weltmeisterin Ana Carrasco fährt auf dem schnellen Kartkurs von Campillos bei Malaga vor. Und ich soll bei der Präsentation der Kawasaki Ninja 125 irgendwie an ihr dranbleiben. Gut, dass ich mich in der Büse Silverstone Pro geborgen fühle. Die zweiteilige Kombi aus dickem Rindleder sitzt dank Stretchzonen an Schultern, Ellbogen, Armbeugen, Leiste, Kniekehlen und Waden wie angegossen, das atmungsaktive Netzinnenfutter macht die Tierhaut über einen breiten Temperaturbereich einsetzbar. Wichtig ist natürlich die umfassende Sicherheitsausstattung. Die Silverstone Pro hat rundum Sas-Tec-Protektoren, am Rücken ist der nachrüstbar, ich habe aber eh meinen eigenen Panzer umgeschnallt. Sicherheitsnähte und gedoppeltes Material am Hintern schützen, wenn man’s mal überspannt hat. Und das Metall an den Hartschalen sieht ziemlich schick aus. Genau wie das Grün, das mit den neuen Kawas so prima harmoniert, aber die Silverstone gibt es natürlich noch in vier weiteren Farbvarianten. Was mich etwas stört, ist der etwas steife Neoprenkragen. Und dass es zwar zwei Innentaschen, aber keine Außentasche gibt, um mal eben den Mopedschlüssel zu verstauen. Für 549,95 Euro schnürt Büse aber ein wirklich tolles Paket. Das passt gut – auch wenn man gerade nicht die Ehre hat, hinter einer Weltmeisterin herzujagen. www.buese.com

Was? 

zweiteilige Lederkombi

Für wen? 

nutzwertorientierte Freizeitsportler

Kostet? 

549,95 Euro

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