Viel Wirkung für wenig Geld verspricht der Orina-Winterhandschuh Houston.  Wir waren zu Winteranfang unterwegs und prüften das Hersteller-Versprechen.

Zugfrei: Das Ärmellabyrinth hält Kaltluft draußen

Mit dem Houston Outlast bietet Orina einen wahren Hightech-Winterhandschuh. Ein ganzer Stapel Beipackzettel ist nötig, um alle eingesetzten Materialien vom Polyamid des Außenstoffs über die AquaDry-Membrane bis zur Isolierung und den Verstärkungen aufzulisten. Wichtig ist für uns dabei: Der Handschuh ist leicht und flexibel, was für ein recht gutes Griffgefühl sorgt. Er ist wasserdicht und saugte im Nässetest nur 90 Milliliter auf, was ein schnelles Durchtrocknen erleichtert und Auskühlung verringert.
Ein Klettriegel am Handgelenk sorgt für guten Sitz, die lange Neopren-Innenstulpe gefiel uns besonders gut. In den Jackenärmel eingefädelt, ergibt sich in Kombi mit der Außenstulpe ein wasser- und zugluftdichtes Labyrinth.

Auch gut: Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern lassen sich die Houston auch mit feuchten Händen an- und ausziehen, ohne dass ein loses Innenfutter verrutscht und den Fahrer nach der Tankpause in den Wahnsinn treibt.
Ach ja, warm sind sie auch, wie das Thermographie-Bild beweist, welches die Kollegen der Motorrad News aufgenommen haben. Im Praxistest erhärtet sich diese Aussage: Bis etwa fünf Grad Plus lässt es sich auch längere Zeit ohne Heizgriffe aushalten. Geht es gegen den Gefrierpunkt, sollte man zu Alf-Handschuhen, auch als Schweinepfoten bekannt, greifen. Diese bieten mit ihrer Zwei-mal-Zwei-Finger-Bauart weniger Abstrahlfläche und damit Wärmeverluste. Auch diese Form hat Orina übrigens im Programm. Den Houston Outlast für gibt es für 79, 90 Euro. www.orina.de