Mit einer leichten Modellpflege geht es für die Kawasaki Ninja 650 in die Saison 2020. Dabei ändert sich technisch nicht viel – dafür gibt es neue Connectivity-Lösungen.

Kawasaki geht mit seiner Ninja 650 kein Risiko ein: Der Mittelklasse-Topseller auf ER-6-Basis bleibt technisch weitgehend unverändert. Weiterhin verspricht der Zweizylinder mit 68 PS in Verbindung mit der Leichtbauweise also viel Fahrspaß bei einfachster Handhabung.  Das sehr fluffige Handling des Leichtgewichts dürfte Fahranfängern und Kleingewachsenen wie gehabt sehr entgegenkommen. Und trotzdem finden auch alte Hasen ein nettes Plätzchen auf der ER-6f-Nachfolgerin.

Allerdings setzt Kawasaki für die 2020er auf eine etwas modernere Optik. Dazu verbauen die Japaner unter anderem LED-Scheinwerfer und spendieren neue Graphics. Der Soziussitz soll nun komfortabler sein, der Tacho weicht einem TFT-Instrument. Und das war’s im Grunde schon mit neuer Hardware.

Die wichtigeren Änderungen an der Kawasaki Ninja 650 sind im Bereich Connectivity zu suchen: Über den neuen TFT-Bildschirm mit 10,9 cm Bildschirmdiagonale lässt sich das Handy per Bluetooth an das Motorrad anbinden. Auf dem Telefon wird zum Pairing vorher die Kawasaki Rideology App installiert. Anschließend können beispielsweise Navigations-Infos auf dem Display der Ninja angezeigt werden. Zudem wechslet das Display je nach Beleuchtung selbsttätig in den Tag- oder Nachtmodus.

Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt, aktuell kostet eine Ninja 650 ab 7195 Euro.

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