Rossi, Marquez und Co. mussten sich beim ersten virtuellen Grandprix (#StayAtHomeGP) auf der Playstation noch mit der Vorjahresversion MotoGP19 begnügen. Die motorrad.net-Redaktion ist da privilegierter und durfte bereits in die 2020er-Version des Videospiel-Krachers von Milestone reinschnuppern.

Wir haben uns die Version für Nintendo Switch vorgeknöpft und sind von der Couch aus erstmal über die Traumstrecken von Doha, Valencia, Jerez und Sepang getollt. Als Fahrzeugklassen stehen neben Moto3, Moto2 und MotoGP auch klassische MotoGP-Viertakter und sogar 500er Zweitakter zur Verfügung.

Wer mit der Moto3 beginnt, dürfte wenig Schwierigkeiten haben, sich auf den Strecken zurechtzufinden. Trotzdem: Der Simulationscharakter ist schon recht ausgeprägt, mal eben losknattern und gewinnen gelingt den wenigsten Zockern. Moto2 und schließlich die MotoGP sind noch anspruchsvoller, die 500er Zweitakter haben es naturgemäß richtig in sich. Allerdings sind auch die Klassiker mit modernen Fahrhilfen ausgestattet, sodass Mick Doohan mit hochdrehter Traktionskontrolle auch ohne Highsider um den Kurs kommt.

Die Steuerung funktioniert auch auf dem Handheld sehr manierlich, wobei die digitale Gasannahme etwas Übung erfordert. Beeindruckend ist der hohe Realismus-Grad – nicht nur in Sachen Grafik (für Switch-Verhältnisse), Physik und KI. Sondern auch Features wie der neue Manager-Modus oder eine R&D-Abteilung mit verschiedenen Motor-, Rahmen- und Aerodynamik-Konfigurationen sind an Bord. Die getestete Switch-Version kostet aktuell 49,99 Euro, außerdem ist MotoGP20 für PS4, Xbox One, Steam und Google Stadia zu haben.

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