Harley lässt seine Händler alljährlich zum Battle of the Kings Contest antreten. Das Prinzip: Aus dem Originalzubehörkatalog von Harley-Davidson ein Custombike zaubern. Der ist rund 1000 Seiten stark, etwa 1,8 Kilo schwer. Und da sind die diversen Bekleidungskollektionen noch nicht mal drin. Die Umbau-Basis darf übrigens jede aktuelle Harley sein.

Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen. So darf das Motorrad, das als Grundlage dient, keine CVO und auch kein Trike sein. Das Budget für Teile und Arbeitszeit darf 50 Prozent des Fahrzeugwerts nicht übersteigen. Und die Hälfte der Teile-Kosten musste auf Original-Teile entfallen. Zudem muss das Motorrad anschließend zulassungsfähig sein. 2019 findet dieser Wettbewerb erstmals weltweit statt. Auch US-Händler nehmen teil. Am Start sind also zahlreiche Dealer aus aller Herren Länder, die im Winter ein Custombike aufgebaut haben.

Die Harley-Händler präsentieren ihre Motorräder im Netz – und ihr sollt per Online-Abstimmung euren Favoriten küren. Die Online-Abstimmung des Battle of the Kings Contest läuft bis zum 16. Februar. Anschließend fällt eine Expertenjury das Urteil unter den bestplazierten eines jeden Landes.

Im Anschluss daran entscheidet ein weiteres Public Voting über die Auswahl der besten vier Harleys aller nichtamerikanischen Teilnehmer. Die treten dann im November auf der Motorradmesse EICMA in Mailand gegen die Top 4 der US-Bikes an. Bei diesen World Championships ist wieder eine Expertenjury gefragt. Sie wird den ersten weltweiten Custom King wählen.

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