Leise, wartungsarm und langlebig: Es gibt gute Gründe, um beim Sekundärantrieb auf Zahnriemen zu setzen. Harley-Davidson führte das Prinzip 1980 ein. Harley-Design-Chef Willie G. Davidson ersann auf dem Heimweg von der jährlichen „Sturgis Motorcycle Rally“ ein sportlich flaches Motorrad im Drag-Stil und benannte es nach der Rally. Die Besonderheit: Der Antriebsstrang setzte statt Ketten auf je einen Zahnriemen für Primär- und Sekundär-Antrieb.
Das Prinzip bewährte sich und machte in Milwaukee Schule. Neben der „Sturgis“ kamen noch einige weitere Shovelheads mit Riementrieb. Die Einführung des Evolution-Motors 1984 markierte den Start der Kraftübertragung per Gummi in den Touring-, FX/R- und Softail-Baureihen. Die Sportster zogen ab 1991 nach, seit 1993 klimpern an keiner Harley mehr die Kettenglieder.

Zukunftstauglich: Auch die elektrische LiveWire treibt’s mit Riemen

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