Flauschehut: Schuberth C4 Pro

Noch eins draufgesattelt: Mit dem C4 Pro bringt Schuberth eine Edelversion des bekannt guten Klapphelms C4. Mit Flauschfutter, komfortabler Innenausstattung und verbesserter Belüftung sattelt der „Pro“ an neuralgischen Punkten noch eins drauf. Wir konnten den C4 und C4 Pro auf einer 3500 Kilometer langen Österreichreise im Vergleich ausprobieren. Tatsäch­lich wirkt der C4 Pro im Vergleich noch ein wenig leiser, was am aerodynamischen Feinschliff liegen kann. Das Innenfutter fühlt sich an wie Babypuder, auch bei Tacho 180 auf dem Naked Bike reißt der Wind einem nicht den Kopf ab. Schon weit darunter macht sich die gute Lüftung bemerkbar, Sonnenblende und Pinlock gehören ja eh zum gehobenen Standard. Dafür serviert Schuberth über das kinder­leicht zu installierende Kommunikations­system SC1 für 199 Euro eine funktionale und selbsterklärende Bluetooth-Lösung, das SC1 Advanced mit Radioempfang und längerer Laufzeit kostet 50 Euro mehr. Womit wir beim Hauptnachteil des C4 Pro wären. In Uni kostet der Luxus-Klapper 599, in schickem Dekor 699 Euro. Macht mit dem Intercom fast 1000. Viel Geld, auch für ein Spitzenprodukt. Aber neben der Bordunterhaltung und der Funk­tion teilt sich der C4 Pro den größten Vorteil mit dem Standard-C4: Der Hut sieht geschlossen nicht nach Klapphelm aus. Und das ist unbezahlbar. www.schuberth.de

Was? 

Prächtiger Cabriohut

Für wen? 

Komforttourer

Kostet? 

ab 599 Euro

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