Immer ein bisschen anders: Blättert man den Icon- Katalog durch, findet man seitenweise Motorradkleidung, die ein bisschen von Mainstream abweicht. Uns stach der Helm „Airflite“ mit seinem ungewöhnlich langen Visier ins Auge.
Beim Sichten der Dekore ging es nicht weniger wild zu. Da finden sich unter anderem Camouflage, Wikinger-Zombies, asiatische Drachen und Comic-Oktopoden. Dazu verspiegelte Visiere in verschiedenen Farben und Verläufen. Auf der Seite mit dem Zubehör blitzen dazu noch Spoiler in allen Regenbogenfarben und Enduro-Schirme zum Anbauen entgegen. Aber der Airflite ist nicht nur ein Paradiesvogel, sondern kann auch als Helm punkten. Das Innenfutter ist angenehm weich, der Doppel-D-Riemen lang genug, um ihn geschlossen an der Nase vorbei zu manövrieren. Innen wartet noch eine Sonnenblende, die es – Überraschung – in ver­schiedenen Tönungsgraden gibt. Das gilt auch für das optionale Pinlock-Innenvisier.
Was man wissen muss: Die Luftschlitze am Visier und das darunterliegende Gitter im Kinnteil sind keine Attrappen. Die Kinnbelüftung öffnet man allerdings mit einem innenliegenden Schieber, den man erst auf den zweiten Blick findet. Ist alles offen, kann es für sensible Naturen fast schon zu luftig werden. Zumindest im nasskalten Frühjahr. Und mit 1600 Gramm in der Größe XS ist der Polycarbonat-Helm kein Federgewicht. Dafür erfüllt er aber neben der ECE R-22-05 auch die strenge amerikanische DOT-Norm. Und besonders sein war eben noch nie leicht.

Was?

Auffälliger Integralhelm

Für wen? 

Individualisten mit Wunsch nach Eigenhelm

Kostet? 

306 Euro in XS bis 3XL

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