Die Digitalisierung greift auch im Kfz-Gewerbe um sich. Mittlerweile kann man nicht nur Ersatzteile in Onlineshops bestellen, sondern komplette Motorräder. Letztes Jahr bot Ducati die Scrambler Hashtag auschließlich im Internet an und auch die lang ersehnte Ténéré 700 ließ sich online zumindest vorbestellen. In beiden Fällen liefert aber nach wie vor der Fachhandel das Fahrzeug an den Kunden aus und ist somit in die Wertschöpfungskette involviert.
Ende April gewährte das Berliner Start-up „Vehiculum“ auf dem zweiten Digitaltag des Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein in Kiel Einblicke, wie die Strukturen hinter einem Online-Vertrieb aussehen können, der die Händler der Marken nicht mehr integriert. Als Beispiel diente ein im Lidl-Onlineshop erhältlicher Fiat 500. Diese Art Geschäftsmodell sollte man als Motorradhändler auf dem Schirm haben, denn es birgt ein gewisses Risiko von Beratungsdiebstahl.

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