Die ContiRidingSchool ist ein exklusives Trainingslager und macht ausgewählte Leser zu besseren Piloten. Genauso wichtig: Wir haben viel Spaß gehabt.

Geht es nach Niedersachsen zur ContiRidingSchool, satteln wir die Pferde besonders gerne. Denn aus den Erfahrungen der letzten Jahre wissen wir: Das ist keine Butterfahrt, um Gummiverkäufe zu generieren. Sondern bringt die Teilnehmer in Sachen Fahrtechnik tatsächlich nach vorne. Mit unseren Freunden von der MotorradSzene konnten wir auch 2019 wieder zehn der begehrten Plätze verlosen und an anderthalb Tagen auf dem Conti-Testgelände bei Hannover fleißig am Fahrkönnen feilen.
Nach kurzen Info-Vorträgen zu Reifenentwicklung und Contis bewegter Firmengeschichte, einer Besichtigung der vollautomatischen Reifentestanlage AIBA und einer geruhsamen Nacht ging es ans Eingemachte. Drei Stationen warteten auf die Teilnehmer.
Für den lockeren Einstieg empfahl sich das Geschicklichkeits- und Bremstraining: Hier trainierten unsere Leser auf BMW R 1250 GS auf Conti TrailAttack 3 ihr Gleichgewicht und tasteten sich mit einem modernen ABS an den Grenzbereich bei Vollbremsungen aus 30, 50 und 70 Sachen heran. Beim Schräglagentraining von Race & Fun sattelten wir eine Kawasaki ER-6n mit Auslegern und konnten uns an 45 Grad Schräglage heranarbeiten. Wer mochte, für den hatten die Trainer ein besonderes Spielzeug mitgebracht: eine G310R mit Wheelieschlitten. So kann man gefahrlos Männchen machen – für einige das erste Mal.
Schmankerl war wie immer der große Handlingkurs. Hier setzten unsere Leser das Gelernte um und konnten mit erfahrenen Instruktoren unter anderem auf BMW S 1000 XR mit Conti RoadAttack 3 kräftig am Kabel ziehen. Wir freuen uns schon auf die nächste ContiRidingSchool. Bis dahin fleißig NEWS lesen und das Gewinnspiel nicht verpassen!

Die Teilnehmer

Terence Roß (Triumph Speed Triple und BMW R 1100S):
„Die Haftung war perfekt, habe nicht einmal korrigieren müssen, da stecken immense Reserven für den Straßenverkehr drin. Das Schräglagentraining war unheimlich interessant: Ich hätte nicht gedacht, wie wichtig Blickführung ist.“

Markus Krüsemann (Kawasaki ZX-6R 636, Moto Guzzi V7):
„Rundum tolle Veranstaltung, tolles Programm, die Vielfalt der Stationen. Habe nach 30 Jahren noch was dazugelernt. Alltagssituationen hat man ja abgespeichert, aber die Übungen waren knifflig. Die Reifen vermitteln auch bei Highspeed Sicherheit: ein dickes Lob.“

Kai Roßberg (Kawasaki Z 900 RS)
„Super, könnte ruhig zwei Tage dauern. Der Rundkurs mit der S1000 XR war das Beste, die XR überraschend handlich. Der Road Attack 3 ist klasse, fahre ich privat auch.“

Hermann Hesse (Yamaha FJR 1300)
„Toller Treff, da nimmt man ordentlich was mit, wunderbar. Der TrailAttack 3: Top Haftung, hab‘ mich wohl gefühlt auf der GS, total entspannt.“

Detlef Merchel (Yamaha XJ 900S)
„Schönes Event, hat mächtig Spaß gemacht. Im Nachhinein denke ich: Ich konnte vorher kein Motorrad fahren…“

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