Bereits das Warm-Up am Samstagabend war bei der fünften Auflage des Killtertaler Zweitakt-Treffens in Burladingen-Hausen Mitte Juli gut besucht. Am Lagerfeuer oder im kleinen Festzelt, wo der Kultfilm „Schluchtenflitzer“ lief, triefte es vor Benzingesprächen bis tief in die Nacht hinein. Trotz etwas ungünstiger Wetterprognose trudelten im Laufe des Sonntagmorgens die Zweiräder mit dem ventillosen Motorantrieb auf dem Sportgelände ein. In Sachen Ostalgie unterstützten einige MZ die unzähligen Schwalben. Doch auch viele bonbonfarbene Vespas und jede Menge Mofas, Mopeds und Kleinkrafträder der westdeutschen Hersteller fanden mit Haupt- und Seitenständer ihren sicheren Stand.

Das galt für Raritäten, wie einer Scott oder BSA aus England, aber auch den meist schwarzen Wirtschaftswunder-Motorrädern von Maico und DKW. Die Renner waren aber wiederum die japanischen Zweitaktraketen. Die Fans des „Wasserbüffels“ konnten mit ihrer Dreizylinder Suzuki schon fast ein kleines Markentreffen feiern. Auch die Suzuki RG 500 war mit mehreren Exemplaren vertreten. Weitere Highlights der Nippon-Zweitaktära, wie Honda NSR 400, gab es in nahezu allen Versionen zu bewundern Kurz vor der geplanten Ausfahrt für die 50er öffnete leider der Himmel seine Schleusen heftig

Alle Unterstellmöglichkeiten wurden genutzt und die Fachgespräche ungerührt intensiv fortgesetzt. Ob die Maico MD 250 in der luft- oder wassergekühlten Version besser geht, war später nur noch in der Theorie relevant, denn „watercooled“ waren bei der Heimfahrt leider alle. Infos unter Killertaler-2-Takt-Treffen@online.de.
Jochen Bangert

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