Zum zehnten Mal lockte Ende Juli das Jade-Race Beschleunigungsfans auf den Flugplatz. So machten sich zum runden Geburtstag Fahrer aus ganz Europa auf den Weg nach Norddeutschland, um in dem sonst eher beschaulichen Ort Mariensiel ihre PS-Boliden über den Runway zu katapultieren. Die vielen tausend Zuschauer bekamen somit beeindruckenden Fahrzeuge und spannende Eigenbauten zu sehen. Während sich die Piloten in den einzelnen Rennserien wichtige Punkte für die verschiedenen Meistertitel sicherten, stehen für die Besucher eher die beeindruckenden Burn-Outs am Start sowie die Sound- und Geruchskulisse im Vordergrund. Das Feld aus rund 250 Startern ließ keine Wünsche offen: Dragster, klassische Muscle-Cars, exklusive Exoten, Kleinwagen mit über 1000 PS und ambitioniert bewegte Straßenautos lieferten sich packende Duelle. Auch bei den Motorrädern sah man sowohl reinrassige Renntechnik wie auch schnelle Serienmotorräder sowie diverse Nachwuchsfahrer. Der Jüngste war erst sieben Jahre alt. Das hochwertige Fahrerfeld und das spannende Renngeschehen lockten sehr viele Zuschauer an die Piste. Wie beim Dragster-Rennsport üblich, galt auch dort uneingeschränkter Zutritt zum Fahrerlager. Neugierige Fragen waren erwünscht und Klönschnacks mit Fahrern und Teams gehörten zum guten Ton. Das steigende Interesse am Jade-Race zeigte sich auch in der Händlermeile und der Ausstellungsfläche, auf der sich Autohäuser, Reifenhersteller und andere Aussteller präsentierten. Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche Anbieter. Aus Frankreich reiste Donald Pottier mit seinem Jet-Funnycar an: Das „Armageddon“ getaufte Gefährt wird von einer 8000 PS starken Turbine befeuert und passiert die Viertelmeile nach 5,958 Sekunden. Infos unter www.jade-race.com.

Text: kdn, Fotos: kdn/pt

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