Ausgebüchst: Triumph Scrambler 1200 XE

Ihr kennt das: Es ist Frei­tagnachmittag und ihr habt Hummeln im Hintern. So ging es mir vor einigen Wochen. Als ich dann den Schlüssel der Triumph Scrambler auf dem Schreibtisch liegen sehe, habe ich mental schon so gut wie gepackt. Immerhin hat Guido ein Holzbrett ans Heck der schönen Britin geschraubt, das meinen Packsack vor dem heißen Auspuff schützt. Aber wohin soll es gehen? Die Zeit ist knapp, ich will Samstagabend pünktlich zum Grillen wieder zuhause sein. Die Wahl fällt auf die Eifel, vom Ruhrgebiet aus nur ein Katzensprung. Und die Scrambler bringt dort ihre Stärken voll zur Geltung. Natürlich kann sie gewaltig aufspielen. Aber das möchte ich gar nicht. Ich will gemütlich durch die Lande vagabundieren und den Eifelbewohnern ihre Ruhe lassen. Und das ist gar kein Problem. Der große Twin verwöhnt mit Druck ohne zu stressen, hinter dem breiten Lenker kommt automatisch Urlaubsstimmung auf. Nach einer lauen Sommernacht auf dem Zeltplatz schauen wir kurz an der Nordschleife zu und machen uns dann auf den Heimweg. Oh, zum Grillen habe ich sie natürlich mitgenommen.

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