Freie Fahrt für Motorradzubehör aus Rauschenberg: Finanzminister Schäfer, Volksbank-Vorstand Witteck, SW-MOTECH Geschäftsführer Swora, Landrätin Fründt, Bürgermeister Emmerich, Sparkassen- Vorstand Schönleber (v.l.n.r.).

SW-Motech ist eine feste Größe der Zubehör-Welt. Mit einem neuen Logistik-Zentrum soll es weiter nach vorn gehen.

Hoher Besuch kündigte sich Anfang Dezember an, als der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer zusammen mit Landrätin Kirsten Fründt und dem Vorstand der Volksbank Mittelhessen, Lars Witteck, gemeinsam mit der SW-Motech-Geschäftsführung in Rauschenberg zusammen kamen. Keine Krisengespräche, ganz im Gegenteil: Grund des Treffens war die Neueröffnung des Logistikzentrums, ein weiterer Schritt der Expansion des Zubehör-Profis. Mitgründer und Geschäftsführer Jürgen Swora sieht in dem Neubau eine große Chance: „Wir exportieren in die ganze Welt. Um unseren Kunden in über 65 Ländern bei steigender Nachfrage die gewohnt kurzen Lieferzeiten bieten zu können, haben wir fünf Millionen Euro in den Ausbau unserer Lager- und Logistik-Kapazitäten gesteckt“.

Aktive Politik: Landrätin Kirsten Fründt nahm selber den Lenker in die Hand.

Das Betriebsgelände ist seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1999 bereits mehrfach umgebaut worden, um der stetig wachsenden Nachfrage an SW-Motech-Produkten gerecht zu werden. Aktuell arbeiten am Hauptstandort 120 Mitarbeiter, darunter zwölf Azubis – mit der Fertigungsstätte im tschechischen Brünn sind es insgesamt 240 Mitarbeiter. Zusammen stellt man nahezu alle erdenklichen Accessoires für Zweiräder her und ist Partner von BMW, Ducati, Kawasaki, KTM, Moto Guzzi, Suzuki und Yamaha im Bereich Entwicklung und Fertigung von Originalzubehörteilen. Nach der feierlichen Eröffnung zeigt sich Swora zuversicht- lich für die Zukunft: „Nun sind wir für die kommenden Jahre gut gerüstet und freuen uns auf die Saison 2018“. Der Bau des neuen Logistik-Zentrums wurde von der EU gefördert und dauerte in Summe nur acht Monate. An das 4200 Quadratmeter große Lagergebäude schmiegt sich ein 900 Quadratmeter großes dreistöckiges Büro-Haus.

Erster Spatenstich: Anfang des Jahres begannen die Bauarbeiten, EU-Gelder ermöglichten schnellen Fortschritt.

Akkordarbeit:
Insgesamt dauerte der Bau acht Monate.

www.sw-motech.com