Mehr Platz für Oldtimer aller Couleur gibt es seit letztem Jahr bei Klinks Museum. In Tübingen. 1985 eröffnete Rainer Klink im ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus des Großvaters ein Museum für alte Fahr- und Spielzeuge. Niemand konnte ahnen, welche Entwicklung diese von je her ohne öffentliche Förderung betriebene Sammlung in den folgenden Jahrzehnten nehmen sollte. In insgesamt vier Etappen erfuhr das Gebäude Umbauten, um Platz für die stetig zunehmenden Exponate zu gewinnen. Im Herbst 2017 konnten nunmehr mit dem Ausbau des Dachgeschosses sowie Veränderungen in den anderen Stockwerken nochmals etwa 200 Quadratmeter an Ausstellungsfläche gewonnen werden. Ob das tatsächlich, wie vom Tübinger Rathaus gefordert, das Ende der Baumaßnahmen darstellt, bleibt offen. Mit hintergründigem Humor wies der Betreiber bei der Einweihung darauf hin, dass die Amtszeiten in der Verwaltung zeitlich begrenzt seien, wogegen er das Boxenstop auch für die Zukunft gut gerüstet sieht und ihn ja auch die Anzahl an Besuchern bestätigen würden.
Eine Stippvisite, gerade jetzt in der eher motorradlosen Winterzeit, lohnt sich auf jeden Fall. Sollte die Ehepartnerin einer solchen eher skeptisch gegenüber stehen, überzeugen die Bandbreite an Exponaten, mit denen eher Mädchen gespielt hatten. Und der Nachwuchs lässt sich mit der noch bis März laufenden Modellbahnschau auch vom PC weg in die Brunnenstraße locken.

Text und Foto: Jochen Bangert

www.boxenstop-tuebingen.de