Der Conti Trail Attack 3 ist ein Tipp für GS und Konsorten. Aber funktioniert er auch bei Kälte?

Schon während der Conti-Riding-School konnten wir 2019 dem TrailAttack 3 auf einer R 1250 GS auf den Zahn fühlen – bei sommerlichen Temperaturen. Nach vielen Runden auf dem Handlingkurs des Conti­droms waren sich die Tester einig: Der Trail Attack ist ein großer Wurf und harmoniert prima mit der schweren Reiseenduro. Leicht­füßiges Handling, Haftung in Schräglage bis der Arzt kommt und präzise Rückmeldung – soweit das beim Telelever möglich ist – standen anschließend im Fazit. Unsere Dauertest-GS stellten wir bei Kilo­meter 22 851 ebenfalls auf die neuen Gummis von Continental, aber unter erschwerten Bedingungen: Temperaturen um den Gefrier­punkt stellen hohe Anforderungen an jeden Reifen. Doch die Traction-Skin-Technik sorgt dafür, dass sich auch bei diesen Bedingungen ohne Einfahren spontan Haftung aufbaut. Nichts rutscht oder schmiert, solange man der GS nicht zu lange Leine lässt.

Im Gegensatz zu den vorherigen Michelin Anakee 2 CT lenkt die BMW nun spürbar spielerischer und neutral ein. Knapp zehn Millimeter Profiltiefe messen wir hinten im Neuzustand. Das sieht martialisch aus, aber wirkt sich das auf die Fahrstabilität aus? Nein, sogar bei Topspeed in flatterigem Textil bleibt die GS ruhig auf Kurs. Wie es mit der Haftgrenze aussieht, pro­bieren wir, wenn die Straßen wieder warm sind.       

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