Am 1. Januar 2018 tritt eine verschärfte Scheinwerfer-Prüfrichtlinie in Kraft. Laut TÜV Süd sei die alte Richtlinie nicht mehr für neue Technologien wie LED- oder Xenon-Licht geeignet.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Betroffen sind alle Prüfstellen und Werkstätten die Hauptuntersuchungen durchführen
  • Alle 24 Monate muss ein Sachverständiger (TÜV oder Dekra) die Eignung des Prüfgerätes und des Prüfortes bescheinigen
  • Nur noch baumustergeprüfte Geräte sind zugelassen
  • Die Aufstellfläche für das Prüfgerät darf maximal eine Unebenheit von plus/minus einem Millimeter pro Meter aufweisen
  • Die Neigung des gesamten Prüfsystems darf plus/minus 1,5 Prozent nicht überschreiten.
  • Hebebühnen sind als Aufstellfläche erlaubt, sofern sie die entsprechenden Grenzwerte an Unebenheit und Neigung einhalten
  • Die Gesamtfläche des Prüfsystems für ein Krad muss mindestens 0,5 mal 4,5 Meter betragen

Weitere Infos hält der TÜV Süd bereit.