Spaß kostet – leider auch in der Welt der 125er Motorräder. Da Führerschein, Schutzkleidung und die ersten Versicherungsprämien wenig Einsparpotential haben und das Taschengeldkonto überporportional belasten, blicken wir auf den Motorradkauf: Wer zu Beginn auf eine neue Maschine verzichten kann, findet bei den Händlern und in den Anzeigenblättern eine nahezu unendliche Auswahl an Gebrauchten.  Wir gucken auf die 2000-Euro-Klasse. 

Aprilia RS 125

Mehr als nur 125er: Vor allem entkorkt ist die RS eine Wucht, aber auch gedrosselt setzt sie Maßstäbe bei der Fahrleistung. Check in JungeSzene 8/18.

Preis: 2200 Euro

 

Cagiva Mito

Die Ikone: Designgeber einer Generation, kraftvoller Zweitaktmotor, überdimensioniertes Fahrwerk und gute Ersatzteilversorgung. Leider nicht ganz billig.

Preis: 1500 Euro

 

 

Derbi Senda

Die spanische Traditionsmarke serviert mit der Senda eine erstklassige Enduro oder Supermoto. Die Einspritzer mit Piaggio-Motor sind spritziger als ihre Vergaser-Vorgänger.

Preis: 1900 Euro

Honda CBR 125

Fireblade für Anfänger? Nicht ganz, aber Honda liefert mit der Mini-CBR einen unkomplizierten Sportler, der voll und ganz auf Alltag getrimmt ist.

Preis: 1500 Euro

 

Honda  CBF 125

Gut & dauerhaft: Der luftgekühlte Zweiventiler reizt zwar nicht mit Spitzenleistung, trumpft dafür mit geringen Verbrauchswerten und Zuverlässigkeit auf.

Preis: 1200 Euro

Neu für kleines Geld:

Wieder da: Deutsche Traditionsmarken erleben seit einigen Jahren eine Wiederauferstehung: Kreidler (Foto) lockt mit einem breiten Enduro-, Supermoto- und Caferacer-Modellprogramm und auch Zündapp darf wieder mitmischen. Mit der Adventure ZXA findet sich sogar eine Reiseenduro im Prospekt. Der Clou: Da die Fertigung in Fernost stattfindet und nur der Name deutsch ist, sind die 125er neu deutlich günstiger als die Konkurrenz.

Honda Varadero 125

Unter dem Radar: Die Varadero mit ihrem V-Motor ist ein großartiges Motorrad ohne Allüren – nur weiß das kaum einer.
Schnäppchen-Empfehlung für alle, die aufrecht und entspannt fahren wollen.

Preis: 1000 Euro

Hyosung GT 125

Hinterhof-Held:
Hyosung schrumpft seine Zweizylinder bis auf 125 Kubik. Nischenmotorrad mit Spaß-Potential.

Preis: 1000 Euro

 

KTM Duke 125

Noch immer spielt die erst Duke vorne mit. Seit 2015 ist sogar ein ABS mit an Bord – als erste 125er. Das Niveau zieht sich bis auf den Gebrauchtmarkt, unter 1900 findet sich praktisch nix.

Preis: 1900 Euro

 

Yamaha DT 125 R

Urgestein: DT ist Kult, DT ist der Maßstab für 125er Enduros. Der standfeste Zweitakter bietet viel Potential, bis zur Einstellung 2007 auch als Supermoto-Variante „X“ verkauft.

Preis: 1500 Euro

Yamaha YBR 125

Ein Schattendasein fristete die YBR bei vielen Neueinsteigern. Wer sich von dem biederen Äußeren nicht abschrecken ließ, bekam einen entspannten und günstigen Alltagsbegleiter mit hoher Zuverlässigkeit.

Preis: 1200 Euro

Yamaha YZFR 125

Seit 2008 mischt die in Frankreich gebaute Viertakt-Yamaha mit. Das gutmütige Fahrverhalten, die solide Technik und die frische Optik ziehen seit jeher Fahranfänger in ihren Bann.

Preis: 1500 Euro

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