Es ist geschafft: Der Bundesrat stimmte am 20. Dezember der 14. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnisverordnung zu.

Damit ist der Weg frei für die vom Bundesminister für Verkehr vorgeschlagene Liberalisierung zur Nutzung von Leichtkraftrollern und Leichtkrafträdern mit 125 Kubikzentimeter und maximal elf kW (15 PS) Leistung.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine unkontrollierte Nutzungsfreigabe leichter Roller und Motorräder für alle. Der Gesetzgeber setzt neben der fünfjährigen Fahrpraxis im PKW und einem Mindestalter von 25 Jahren eine umfangreiche und sicherheitsorientierte Schulung in Theorie und Praxis voraus – verzichtet aber auf eine Prüfung. Der Bundesrat beschloss das Gesetz am 20. Dezember, die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte umgehend und laut IVM können die Fahrschulen seit dem 31.12.2019 bereits die Ausbildung anbieten.​

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