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Ausprobiert: Sesshafter Sack

Aus: Regionale Motorradmagazine 4/10

Nach einem Endurotankrucksack, der seinem Namen gerecht wird, suchten wir schon immer. Zwar haben viele abenteuerliche Bezeichnungen, aber oft zeigt sich, dass Tuareg, Pharao & Co. doch besser geeignet sind für den Trip mit der V-Strom nach Völklingen als mit der KTM nach Kasachstan.

Mit dem Tankrucksack „Sandstorm“ der Schweizer Firma Enduristan stehen die Chancen für Enduristen, nicht mehr mit schlabbernden Säcken durchs Gebüsch fahren zu müssen, ganz gut. Schon auf dem Papier macht das Produkt einen guten Eindruck: Das Material ist kunststoffbeschichtetes Nylon 420D und bei den Reißverschlüssen griff man zu den „robustesten Spiralreißverschlüssen des japanischen Herstellers YKK“.

Das Volumen ist variabel und soll zwischen 15 und 20 Litern liegen. Dies geschieht nach dem  Teleskop-Prinzip: zwei Schalen werden variabel ineinander geschoben, wodurch sich die Höhe des Rucksacks variieren lässt. Komprimiert wird das Ganze über vier Klettbänder.

Ohne auch nur einen Meter gefahren zu sein, begeistert das große über Klettbänder fixierte DIN-A4-große Kartenfach, das mit einem ordentlichen Zugang versehen ist. Auf der Innenseite des Deckels findet man ein Fach von ähnlicher Größe. Zwei kleine Außentaschen komplettieren die Ausstattung. Den Praxistest absolvierte der Sandstorm auf einer KTM 950 Adventure während einer Marokko-Tour:

Befestigt wird er vorn über einen klassischen Steuerkopfriemen, verbunden mit einem Gurt, der das lästige Wegrutschen der Schnallen verhindern soll. Am hinteren Ende griffen die Schweizer zu ROC-Straps-Riemen, die uns bisher nur als hochwertige Spanngurte bekannt waren. Fest vernäht am Tankrucksack, befinden sich zur Maschinenfixierung am anderen Ende Schnellverschlüsse. Die Gegenstücke dafür werden mit beiliegenden Kabelbindern am Rahmen fixiert. Dabei kann je nach Modell etwas Bastelarbeit von Nöten sein, um den passenden Punkt zu finden. Denn so fest, dass die Schnallenaufnahmen nicht durch den Zug der ROC-Straps hochrutschen, bekommen wir sie an der Kati nicht. Auf den Pisten Marokkos konnte der Tankrucksack voll überzeugen. Schwer beladen mit Foto-Equipment bis zum Anschlag,  gab sich der Sandstorm keine Blöße. Eisern blieb er auch auf üblen Erster-Gang-Rüttel-Steinpisten an seinem Platz. Auch die Reißverschlüsse hielten, was sie sollten: Trotz Dreck und Staub ließen sie sich immer

bedienen, wenn auch nicht immer leicht. Doch wir werten als Pluspunkt, dass gerade wenn die Zipper etwas rumzickten, man ruhig mit ordentlich Kraft ziehen durfte, ohne die Verschlüsse zu zerstören.

Nicht ganz so prickelnd fanden wir lediglich die Volumenerweiterungstechnik, deren vier Klettbänder eher nervten, weil sie beim Bedienen oft zusammenpappten, wenn sie es nicht sollten.

Fazit: Der Sandstorm ist für Enduristen, die wirklich ins Gelände gehen, erste Wahl. Der Sitz ist gut, Material und Verarbeitung Oberklasse. Damit geht auch der Preis von rund 125 Euro in Ordnung. Infos unter www.enduristan.com.

André Gbiorczyk

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