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Special: Jobs rund ums Motorrad

Der Zweiradmechaniker
In der Liste der Ausbildungsberufe steht er ganz hinten, in der Beliebtheit bei Schulabgängern dagegen ist er ganz vorne dabei: Der Zweiradmechaniker. Zwei Fachrichtungen können die Azubis hier einschlagen. Zur Auswahl stehen Fahrrad- und Motorradtechnik. Der Zweiradmechaniker der Fachrichtung Motorrad arbeitet in der Werkstatt direkt an der Maschine und mit den Fingern im Öl. Zu den Aufgaben des Mechanikers gehören Standard-Prozeduren wie die Kontrolle von Kühl- und Bremsflüssigkeiten, Ölwechsel und das Einstellen von Ventilen genauso wie eine groß angelegte Motorinstandsetzung.
Nur in der Werkstatt hockt er deshalb aber nicht: Zur Ausbildung gehört der Kontakt zum Kunden. Die Azubis lernen, Dienstleistungen und Waren zu verkaufen. Englischkenntnisse sind nötig, denn viele Ersatzteile tragen englische Bezeichnungen, und auch technische Unterlagen sind oftmals nur auf Englisch verfügbar. Zweiradmechaniker arbeiten in Motorradwerkstätten, aber auch bei technischen Überwachungsvereinen sind sie zu finden. Eine zweite Möglichkeit, an den begehrten Schrauber-Job zu kommen, ist die über den Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Motorradtechnik. Ob Kfz-Mechatroniker oder Zweiradmechaniker, inhaltlich tut sich da nicht viel: Beide müssen sich neben den rein mechanischen Komponenten mit Systemen wie ABS, Einspritzanlagen oder Abgasreinigung auskennen.
Elektrische, elektronische und mechanische Systeme zu analysieren und Störungen zu beheben, ist ihr Aufgabengebiet. Computergestützte Mess- und Prüfsysteme helfen bei der Diagnose. Fertig ausgebildet ist man in beiden Berufen nach dreieinhalb Jahren. Wenn das geschafft ist, können sich die Gesellen anschließend zum Kraftfahrzeug-Servicetechniker weiterbilden. Wer die praxisnahe Fortbildung abschließt, hat gleichzeitig einen wesentlichen Schritt zur Meisterprüfung getan. „Die Inhalte der Ausbildung zum Servicetechniker sind Teil der späteren Meister-Ausbildung - das Gelernte wird für den Meisterabschluss angerechnet“, erklärt Klaus Engelhardt, Ausbildungsberater der Handwerkskammer Dortmund. Das kann den ersten Schritt in die Selbstständigkeit als Meister im Handwerk bedeuten.

Der Kaufmann
Die kaufmännische Seite deckt der Automobil-Kaufmann ab. Die Azubis aus den Motorrad-Unternehmen lernen mit ihren Vierrad-Kollegen zusammen, die theoretischen Inhalte sind identisch. Motorradspezifische Eigenheiten lernen die Azubis in ihrem Betrieb. Sie beraten Kunden zu Neu- und Gebrauchtmaschinen, Teilen und Zubehör. Zudem sorgen sie für die Zulassung und Abmeldung von Fahrzeugen, beraten Kunden zur Finanzierung und bereiten Verträge vor. Versicherungen, Garantie und Gewährleistung, Auftragsplanung, Schriftverkehr mit Herstellern, Lieferanten und Kunden, all das gehört zum Kaufmanns-Portfolio. Zudem lernen die kaufmännischen Azubis die Funktion von mechanischen, hydraulischen und elektrischen Fahrzeug-Systemen kennen - schließlich sollte man wissen, was man verkauft.

Der PR-Mann
Kein Motorradhersteller, der sich nicht angemessen nach außen präsentieren möchte: Für die Kommunikation mit den Medien sind die Public Relations-Leute da. Zu ihren Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit gehören Pressemitteilungen, Events für Journalisten und Kunden und allerlei Publikationen – sei es nun der alljährliche Geschäftsbericht, die Quartalszahlen oder die Powerpoint-Präsentation für die Vorstandssitzung. Oft sind PR-Leute aus dem Journalismus in die Öffentlichkeitsarbeit gewechselt. Haben sie zunächst für Zeitschriften gearbeitet, setzten sie nun ihr Talent für die Hersteller ein. Durch die zunehmende Akademisierung der PR kommt der Nachwuchs auch verstärkt von Fachhochschulen und Universitäten.

Der Journalist
Dem Motorradfahrer möglichst unterhaltsam und informativ die Infos zu den neuesten Maschinen zu verabreichen, ist die Aufgabe der Journalisten. Als Redakteur einer Motorradzeitschrift muss man neben schreiberischem Talent rechtschreibfest sein und in der Materie stecken. Der Führerschein ist unerlässlich: Wer über Motorräder schreiben und sie bewerten möchte, muss sie gefahren sein. Zum Journalismus kommt man auf klassische Art und Weise von der Pike auf über freie Mitarbeit und Volontariat – auch der Quereinstieg ist nicht unüblich. Ein anderer Weg führt übers Studium. Das kann fachfremd sein oder direkt Journalismus zum Inhalt haben. Auch hier zählt die Erfahrung: Schreiben, schreiben, und nochmals schreiben ist angesagt.

Infos zu Berufen
Nach Berufs-Infos muss man nicht lange suchen. Der Bundesinnungsverband für das deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk, der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH), die Industrie- und Handelskammer (IHK), und auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung haben genug Material für alle, die sich für eine Ausbildung rund ums Motorrad interessieren. Infos unter zweiradberufe.de, zdh.de, ihk.de und bmbf.de. Auch Motorsport-Jobsdie Arbeitsagenturen bieten Infos zu den Berufen. Zu entsprechenden Studiengängen besucht man die Webseiten der Hochschulen, Volontariate werden von Redaktionen und Motorradherstellern selbst angeboten.

Jens Kunz

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