Das Pflegen der Kette nach, selbst kurzer Regenfahrt, stört mich schon. Das wäre mit Kardanantrieb nicht erforderlich. Gibt es weitere Vor- und Nachteile? Welche Tourenmaschinen gibt es mit Kardan?
Eingestellt durch svenni62 am 27. Oktober 2010 - 13:25.
Hatte an meiner V-Strom einen Scottoiler montiert. Als ich sie mit etwas über 70000km Laufleistung verkaufte, war immer noch die 1. Kette drauf. Während der ganzen Zeit bei verschiedensten Wetterbedingungen verbrauchte ich bestimmt nicht mehr als 1 Liter des guten Öls. Auch auf der Bandit habe ich sofort den Scotti montieren lassen.
Eingestellt durch Black13 am 16. Oktober 2010 - 22:34.
Für die Pflege von Motorradketten gibt es sehr gut funktionierende Kettenöler zb. Scottoiler, CLS ( ca. 100,- - 200,- €) usw. Dadurch beschränkt sich die Kettenpflege auf die Kontrolle des Ölvorrates und gelegentliches Nachfüllen (so alle 1000 km). Der Vorteil des Kettenantriebes liegt im Gewicht und im Preis. Moderne Kardanantriebe haben auch keinen Fahrstuhleffekt mehr und fahren sich so unkompliziert wie eine Kette.
Der Vorteil der Wartungsfreiheit des Kardanantriebes wird allerdings durch Kettenöler zum großen Teil relativiert. Kette mit Kettenöler fahren heißt für ca. 30.000 km fahren und vergessen. Ein neuer Kettensatz kostet, je nach Motorrad, max. ca. 300,- €. Für den Preis eines Kardanantriebes gibt es schon ein gutes Gebrauchtmotorrad. Die Frage des Pflegeaufwandes dürfte bei der Entscheidung "Kette oder Kardan" jedenfalls keine Rolle spielen, hier geht es nur ums Geld...
Übrigens, die genialen Kettenkästen, die Ketten so wartungsarm wie ein Kardan machte (schon vor mehr als 40 Jahren!) gab es bei MZ.
Viele Grüße aus der Kulturhauptstadt 2010
Eingestellt durch Finko am 19. August 2010 - 18:04.
Ach, und noch was: Es gab ja auch mal gekapselte Kettenantriebe, ich glaube von Yamaha. Da hielten die Ketten ewig. Wenn dich Tourenmopeds mit Kardan interessieren, kuck dir doch mal BMW und Guzzi an.
Greetz
Finko
pro Kettenöler
Hatte an meiner V-Strom einen Scottoiler montiert. Als ich sie mit etwas über 70000km Laufleistung verkaufte, war immer noch die 1. Kette drauf. Während der ganzen Zeit bei verschiedensten Wetterbedingungen verbrauchte ich bestimmt nicht mehr als 1 Liter des guten Öls. Auch auf der Bandit habe ich sofort den Scotti montieren lassen.
Kettenpflege
Für die Pflege von Motorradketten gibt es sehr gut funktionierende Kettenöler zb. Scottoiler, CLS ( ca. 100,- - 200,- €) usw. Dadurch beschränkt sich die Kettenpflege auf die Kontrolle des Ölvorrates und gelegentliches Nachfüllen (so alle 1000 km). Der Vorteil des Kettenantriebes liegt im Gewicht und im Preis. Moderne Kardanantriebe haben auch keinen Fahrstuhleffekt mehr und fahren sich so unkompliziert wie eine Kette.
Der Vorteil der Wartungsfreiheit des Kardanantriebes wird allerdings durch Kettenöler zum großen Teil relativiert. Kette mit Kettenöler fahren heißt für ca. 30.000 km fahren und vergessen. Ein neuer Kettensatz kostet, je nach Motorrad, max. ca. 300,- €. Für den Preis eines Kardanantriebes gibt es schon ein gutes Gebrauchtmotorrad. Die Frage des Pflegeaufwandes dürfte bei der Entscheidung "Kette oder Kardan" jedenfalls keine Rolle spielen, hier geht es nur ums Geld...
Übrigens, die genialen Kettenkästen, die Ketten so wartungsarm wie ein Kardan machte (schon vor mehr als 40 Jahren!) gab es bei MZ.
Viele Grüße aus der Kulturhauptstadt 2010
Kardanerklärung
Kuck mal hier, hab ich gerade beim stöbern gefunden: http://www.motorrad.net/schrauberprinz/kostenloser-download-schrauberpri...
Da wird der Kardan erklärt.
Kardanerklärung 2
Ach, und noch was: Es gab ja auch mal gekapselte Kettenantriebe, ich glaube von Yamaha. Da hielten die Ketten ewig. Wenn dich Tourenmopeds mit Kardan interessieren, kuck dir doch mal BMW und Guzzi an.
Greetz
Finko