
Der Besuch auf www.triumphadventure.com macht klar: Das hier ist kein reines Marketingefasel mehr. Vielmehr steht die Reiseenduro von Triumph unmittelbar vor der Marketeinführung.
Noch sind die genauen Daten der englischen Reisenduro unbekannt, man munkelt von einem 800-Kubik-Dreizylinder und rund 90 PS. Triumph selbst weist auf die langhubige Auslegung hin, der 675er-Motor soll einzig durch die Vergößerung des Hubs auf seine neue Größe gekommen sein. Diese drehmomentstarke Auslegung wäre ideal für ein Offroad-Bike.
Seit dem 1. September ist außerdem klar: Das Chassis basiert auf einem Stahlrahmen. Es wird zwei Versionen geben – eine reine Straßenausführung mit Gussfelgen und 19-Zoll-Vorderrad) sowie eine geländetaugliche Maschine mit Speichenfelgen und längeren Federwegen. Die Einsatzmöglichkeiten für so ein drehmomentstarkes Multitool wären reichlich, auch wenn der Geländebetrieb zumindest in Deutschland nahezu unmöglich ist. Die Engländer zielen also ganz klar auf Fans der BMW F 800 GS ab sowie alle Reiseenduristen, denen 1000 oder 1200 Kubik einfach zu viel des Guten sind.