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Reifentest: Avon Trailrider

Vollgepackt mit jeder Menge Hochtechnik präsentiert Avon einen neuen Reifen für Reiseenduros, die vornehmlich auf Asphalt rollen. NEWS probierte den neuen Trailrider südlich von München. 
 
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad sind die Testbedingungen perfekt, um zu schauen, was der neue Avon auf Asphalt kann. Denn der speziell für Reiseenduros konzipierte Reifen, vor allem auf Asphalt glänzen: Die Engländer gingen bei der Konstruktion im Nutzer-Profil von 90 Prozent Straßenanteil aus und steuerten die neusten Entwicklungen des Hauses bei. So trumpft der Trailrider unter anderem mit einer Zweikomponenten-Lauffläche auf, die in der Mitte eine härtere Gummimischung besitzt. In Kombination mit einem speziell angebrachtem Null-Grad-Stahlgürtel soll der Trailrider Grip in Kurven und eine höhere Laufleistung bieten. Außerdem kommen die auch in der Storm-Reihe eingesetzten 3D-Heating-Sipes zum Einsatz. Das sind eingegossene Gummi-Zahnflanken, die durch die Bewegungen im Reifen aneinander reiben und damit Wärme erzeugen. Dadurch soll der Pneu schneller auf Betriebstemperatur kommen. Ich schwinge mich auf eine aktuelle V-Strom 1000. Bereits ab dem ersten Meter spendet der Avon ein Gefühl des Vertrauens: Mit leichtem Nachdruck möchte er auf der Suzuki in die Kurve eingelenkt werden, überzeugt dann aber durch ein absolut berechenbares Schräglagenverhalten. Ohne Überraschungen wie plötzlichem Abkippen kann man bei gleichbleibender Geschwindigkeit durchsurfen. Und wenn der Radius unvermittelt enger wird, zeigen sich die großen Reserven des Reifens. Mit linearem Schräglagen-Gefühl bis zum Aufsetzen der Fußrasten klebt der Gummi auf dem Asphalt. Dabei spielt die Beschaffenheit der Straßendecke nur eine untergeordnete Rolle: Egal ob auf frisch renovierten Fahrbahnen oder Nebenrouten mit zerrissenen Decken und Schlagloch-Tohuwabohu, der Trailrider kann beides. Außerdem bietet der Avon stets direkte Rückmeldung und glänzt mit einem geringen Bremsaufstell-Moment in Kurven. Auch auf der Autobahn unterstreicht der Reifen den guten Gesamteindruck. Dort blieb die V-Strom auch bei über 180 Km/h ohne Schaukeln seelenruhig. Wie es vollbeladen und mit Sozia aussieht, konnten wir leider nicht ausprobieren. Auf trockener Straße macht der Trailrider also eine gute Figur. Wie sich der Reifen bei Nässe verhält konnten wir aufgrund des guten Wetters nicht testen. Laut Avon soll eine besondere „superreiche“ Silica-Mischung auch auf nassen Straßen für Grip und ein sicheres Kurvengefühl sorgen. Der Trailrider macht aus ausgewachsenen Reiseenduros zwar keine superhandlichen Nakedbikes, lässt die Großkaliber aber durchaus agil werden und eignet sich auch für eine flottere Runde um den Block. Auf trockenem Untergrund stellt sich ab dem ersten Meter ein gutes Gefühl ein. Wer einen unkomplizierten Reifen sucht und keine großen Abstecher ins Gelände plant, sollte einen Besuch beim örtlichen Gummi-Dealer riskieren.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad sind die Testbedingungen perfekt, um zu schauen, was der neue Avon auf Asphalt kann. Denn der speziell für Reiseenduros konzipierte Reifen, vor allem auf Asphalt glänzen: Die Engländer gingen bei der Konstruktion im Nutzer-Profil von 90 Prozent Straßenanteil aus und steuerten die neusten Entwicklungen des Hauses bei.
So trumpft der Trailrider unter anderem mit einer Zweikomponenten-Lauffläche auf, die in der Mitte eine härtere Gummimischung besitzt. In Kombination mit einem speziell angebrachtem Null-Grad-Stahlgürtel soll der Trailrider Grip in Kurven und eine höhere Laufleistung bieten. Außerdem kommen die auch in der Storm-Reihe eingesetzten 3D-Heating-Sipes zum Einsatz. Das sind eingegossene Gummi-Zahnflanken, die durch die Bewegungen im Reifen aneinander reiben und damit Wärme erzeugen. Dadurch soll der Pneu schneller auf Betriebstemperatur kommen.
Ich schwinge mich auf eine aktuelle V-Strom 1000. Bereits ab dem ersten Meter spendet der Avon ein Gefühl des Vertrauens: Mit leichtem Nachdruck möchte er auf der Suzuki in die Kurve eingelenkt werden, überzeugt dann aber durch ein absolut berechenbares Schräglagenverhalten. Ohne Überraschungen wie plötzlichem Abkippen kann man bei gleichbleibender Geschwindigkeit durchsurfen.
Und wenn der Radius unvermittelt enger wird, zeigen sich die großen Reserven des Reifens. Mit linearem Schräglagen-Gefühl bis zum Aufsetzen der Fußrasten klebt der Gummi auf dem Asphalt. Dabei spielt die Beschaffenheit der Straßendecke nur eine untergeordnete Rolle: Egal ob auf frisch renovierten Fahrbahnen oder Nebenrouten mit zerrissenen Decken und Schlagloch-Tohuwabohu, der Trailrider kann beides.
Außerdem bietet der Avon stets direkte Rückmeldung und glänzt mit einem geringen Bremsaufstell-Moment in Kurven. Auch auf der Autobahn unterstreicht der Reifen den guten Gesamteindruck. Dort blieb die V-Strom auch bei über 180 Km/h ohne Schaukeln seelenruhig. Wie es vollbeladen und mit Sozia aussieht, konnten wir leider nicht ausprobieren.
Auf trockener Straße macht der Trailrider also eine gute Figur. Wie sich der Reifen bei Nässe verhält konnten wir aufgrund des guten Wetters nicht testen. Laut Avon soll eine besondere „superreiche“ Silica-Mischung auch auf nassen Straßen für Grip und ein sicheres Kurvengefühl sorgen.
Der Trailrider macht aus ausgewachsenen Reiseenduros zwar keine superhandlichen Nakedbikes, lässt die Großkaliber aber durchaus agil werden und eignet sich auch für eine flottere Runde um den Block. Auf trockenem Untergrund stellt sich ab dem ersten Meter ein gutes Gefühl ein. Wer einen unkomplizierten Reifen sucht und keine großen Abstecher ins Gelände plant, sollte einen Besuch beim örtlichen Gummi-Dealer riskieren.
 
 
Verfügbare Größen:
Vorne:
80/90-21
90/90-21
100/90-19
110/80R19
120/70ZR17
120/70ZR19
 
Hinten:
110/80-18
120/90-17
120/80-18
130/80-17
130/80R17
140/80-18
140/80R17
150/60R17
150/70R17
160/60 ZR17
170/60R17
180/55ZR17
Info: www.avonreifen.com

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.3 (31 Bewertungen)

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