"Peters, zum Chef!“ – wenn so die Geschichte einer 28 000 Kilometer langen Motorradreise anfängt, ahnt man schon, dass das Angestelltenverhältnis nur noch wenige Zeilen halten wird. Und richtig: Schon auf Seite drei macht Erik Peters, was viele von uns längst mal machen wollten. Er lässt Chef und Job den Buckel runterrutschen, packt seine Sachen und fährt los.
Auf zwei alten Yamaha Super Ténéré tingeln er und sein Freund Carsten in den Oman und mit dem kleinen Umweg über Island zurück nach Köln. Mit „Oman – Island“ (Delius Klasing, 240 S., 19,90 Euro), seinem nach „Cologne-Shanghai“ zweiten Buch, schafft Erik Peters wieder, was nur wenigen Reiseautoren gelingt: Er packt uns bei unseren Sehnsüchten und drückt unsere Nasen tief in all die Erlebnisse, die wir in einem allzu bürgerlichen Leben verpassen. Höchste Zeit also, selbst loszufahren. Zieht euch warm an, liebe Chefs!
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