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JungeSzene: Ausbildungsspecial Berufs-Bastler

Toralf hat selber keinen Führerschein: Sobald er einen hat, will er sich eine Bandit kaufen.Motorräder sind viel mehr als nur ein Hobby, man kann damit auch sein Geld verdienen. Wir stellen euch an dieser Stelle Möglichkeiten vor, in das Berufsfeld zu kommen. Diesmal: Der Zweiradmechatroniker.
Mit dem Einzug von elektronischen Einspritzungen, Kurven-ABS, Launch-, Traktions- und Wheelie-Kontrollen ist komplexe Elektronik aus dem Motorrad nicht mehr wegzudenken. Daher wurde aus dem Ausbildungsberuf Zweiradmechaniker im Sommer 2014 der Zweiradmechatroniker, in unserem Fall der Fachrichtung Motorradtechnik.
In diesem Beruf geht es darum, Bikes zu montieren, warten, reparieren oder zu customizen.
Die Ausbildung ist dual und dauert dreieinhalb Jahre, Lernorte sind die Berufsschule und der Betrieb –entweder bei einem Hersteller wie etwa BMW oder im Handwerk etwa bei einer örtlichen Werkstatt. Abgänger aller Schulformen können sich für die Lehre bewerben, den größten Teil stellen die Absolventen der Hauptschule. Wenn ihr im Unterricht an Mathe, Physik und Werken Spaß habt, dann seid ihr hier richtig. Da ihr an Bremsen und anderen wichtigen Teilen arbeitet, solltet ihr außerdem Geschick und Sorgfalt mitbringen. Die Ausbildung startet mit Grundwissen über Zweiräder, gemeinsam mit den Mechatronikern aus dem Fahrradbereich. Nach diesem ersten Jahr spezialisiert ihr euch auf Motorräder.
Der Verdienst liegt im ersten Lehrjahr zwischen 350 und 750 Euro pro Monat und steigt pro Jahr etwa um 50 Euro. Ausgelernt liegt das Einstiegsgehalt zwischen 1500 und 2000 Euro brutto pro Monat. Falls ihr dann noch nicht genug habt, könnt ihr euch zum Techniker weiterbilden, den Meister machen oder ein passendes Studium anschließen.

Sucht sich seinen Weg: Toralf hat einiges ausprobiert.Interview:
Toralf Herbert ist Motorrad-Mechatroniker im zweiten Lehrjahr bei Motorrad Winckler in Dortmund. Wir haben ihn an seinem Arbeitsplatz besucht.

MotorradSzene: Toralf, wie bist du in die Motorradbranche gekommen?

Toralf: Ich habe eine Ausbildung in einer Auto-Werkstatt begonnen und schnell gemerkt: Das ist nichts für mich. Dann habe ich meinen Realschulabschluss nachgeholt und ein Einstiegs-Qualifizierungs-Jahr (EQJ) gemacht. Über ein Praktikum kam ich zu Winckler und wurde anschließend übernommen. Das EQJ wurde als erstes Lehrjahr angerechnet.

MS: Wie sehen deine weiteren beruflichen Pläne aus?

Toralf: Erstmal will ich fertig werden, die Ausbildung dauert ja 3,5 Jahre. Ob ich dann einen Meister mache? Ich glaube eher nicht. Wichtig ist es mir, erstmal eine feste Stelle zu bekommen.

MS: Und wie sieht es bei dir persönlich mit Motorrädern aus?

Toralf: Ich habe leider noch keinen Führerschein, dafür fehlte bis jetzt das Geld, ich fahre bis jetzt nur 50er. Sobald ich das Geld zusammen habe, mache ich auf jeden Fall den Schein und dann kaufe ich mir eine Suzuki Bandit 600. Die sind zuverlässig und laufen immer, die Leistung reicht zum Anfangen.

Benedikt Winkel

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