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Endlich oben: An der starken Steigung des Großglockner schafft die WR nur 53 km/h. Julia folgte unserem Aufruf und erzählt von den Erfahrungen, die sie mit ihrer 125er Yamaha sammelte.
„Ich bin Julia Feuersenger, 17 Jahre alt und fahre seit einem Jahr eine Yamaha WR125X. Ich kam durch meinen Papa zum Motorradfahren. Wir sind eine reine Motorradfahrer-Familie, Papa fährt, seitdem er 18 ist und auch Mama ist bis vor einigen Jahren gefahren. Über Jahre sparte ich für meinen Führerschein und verdiente mir das Geld dafür mit Zeitungen austragen, meine Yamaha bekam ich zum 16. Geburtstag, sie steht für mich komplett im Mittelpunkt. Als ich Ende August 2014 endlich meinen Führerschein hatte, verging die Zeit wie im Flug. Ich schloss viele Freundschaften und kam schnell in einen engen Freundeskreis aus motorradfahrenden Jungs und Mädels rund um Schwerte.
Im Herbst ging es mit Papa in die Toskana. Wir stellten unsere Motorräder in seinen Bulli und fuhren für eine Woche nach Italien. Ich war mit meinem Motorrad in Florenz und habe den schiefen Turm von Pisa gesehen. Anschließend ging es für einen kurzen Abstecher ans Meer, bevor wir über den Gardasee zurückfuhren.
Wieder Zuhause angekommen wurde es langsam aber sicher kalt. Am 6. Dezember stand der „Nikolaus ride“ auf dem Plan – alle hatten ein Weihnachtsmann-Kostüm über ihre Schutzkleidung gezogen und dann ging es für mich und meine Freunde ab durch die umliegenden Städte.
Im März fuhr die ganze Gruppe gemeinsam auf die Motorradmesse Dortmund, wo wir uns die Maschinen ansahen, von denen wir träumen. Im April stand das „Anlassen am Nürburgring“ an, Papa und ich machten uns über Landstraßen schon einen Tag vorher auf den Weg, die 200 Kilometer haben sich voll und ganz gelohnt. Das Anlassen war einsame Spitze und ich komplett begeistert von den vielen Motorrädern.
Pfingsten stellten wir mein Motorrad in den Bulli und fuhren in die Schweiz. Dort warteten einige Pässe auf mich, allerdings war es extrem kalt und oben auf den Bergen lag noch Schnee.
Ende Juni riefen die Tridays nach Österreich. Am Großglockner schaffte meine WR an der starken Steigung ums Verrecken nur 53 auf dem Tacho. Ich kämpfte mich durch den Nebel, bis es endlich wieder bergab ging und ich schneller fahren konnte. Abends war ich auf dem Festival-Gelände mit meinem bunten Motorrad ein richtiger Hingucker. Pass-Kontrolle: Fünf Pässe an einem tag sind auch mit 125 Kubik zu schaffen.
Mitte der Sommerferien ging es für Papa und mich eine Nacht an die Nordsee. Wir fuhren 300 Kilometer komplett über die Landstraße. Den Tag danach hatten wir leider nicht so ein Glück mit dem Wetter und es regnete den kompletten Tag, so dass wir in Osnabrück abbrachen und auf die Autobahn sind. Wir kamen völlig durchnässt zuhause an.
Die letzten zwei Wochen der Ferien – der heiß ersehnte Motorradurlaub rückte immer näher! Ich fuhr mit meinen besten Freunden Niklas und Leoni nach Italien an den Lago Maggiore. Wir luden die drei Motorräder auf unseren Anhänger, dazu Schutzkleidung, Zelt- sowie Koch-Utensilien und ab nach Italien. Mein Papa hat uns dort runter gebracht, mit uns das Zelt aufgebaut und ist dann für eine Woche wieder nach Hause gefahren – Ja, ich habe den besten Papa der Welt! Wir sind dort unsere Touren gefahren, jeden Tag genossen und sind sogar einmal mit der Fähre über den See gefahren. Der Rückweg mit Zwischenübernachtung führte uns über den Simplonpass, Nufenenpass, den Gotthard, über den Furka und zum Schluss über den Grimselpass. Unsere Ärsche taten ziemlich weh am Ende des Tages, aber es hat sich richtig gelohnt – die Aussicht und die Kurven waren atemberaubend!
Nicht nur Berge: An an die Küste fuhr Julia mit ihrer WR.Wieder in Deutschland zurück fuhr ich mit Papa auf die Motorradmesse nach Olsberg, wo man so gut wie jedes Motorrad probefahren kann. Und so überredete ich Papa, mein hoffentlich zukünftiges A2-Motorrad, die Aprilia Dorsoduro 750, mit mir hinten drauf zu fahren – wir waren beide völlig begeistert. Im Herbst waren Papa und ich in Österreich. Die erste Tour durch das Ötztal klappte hervorragend bis auf den Nebel am Anfang des Tages, aber schon nach den ersten Bergen, in Italien angekommen schien die Sonne. Die zweite Tour verlief nicht so wie geplant ab. Wir wollten über den höchsten Pass in der Gegend, auf das Stilfserjoch, doch in Sankt Moritz holte ich mir einen Platten und niemand hatte auf die Schnelle einen neuen Schlauch für mich. So luden wir mein Motorrad in den Bulli. Wir wiederholen die Tour nächstes Jahr, das steht fest. Im Ganzen bin ich jetzt 30000 Kilometer in 14 Monaten gefahren und habe unglaublich schöne Momente mit und durch mein Motorrad erlebt und ich würde diese Zeit um keinen Preis der Welt missen wollen!“
Julia Feuersenger, Schwerte

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